Sandhausn Spieler halten Schleuseners Trikot hoch. (Foto: Imago, xStrischx Eibner-Pressefotox EP_osh)

2. Bundesliga | SV Sandhausen Der SV Sandhausen steht wieder über dem Strich

Mit dem Sieg gegen Ingolstadt hat der SV Sandhausen die Abstiegsplätze verlassen. Doch die Freude wurde gedämpft, nachdem sich Stamm-Stürmer Schleusener im Spiel schwer verletzte.

Das Unglück bahnte sich am Sonntag in der 42. Minute im Abstiegs-Duell des FC Ingolstadt gegen den SV Sandhausen an. SV-Stürmer Fabian Schleusener prallte unglücklich mit dem gegnerischen Torhüter Philipp Tschauner zusammen. Der Stürmer (11 Tore in dieser Saison) verletzte sich dabei und wurde umgehend von Sanitätern vom Feld getragen. Noch während des Spiels wurde der vom SC Freiburg ausgeliehene Schleusener ins Krankenhaus transportiert. Dort folgte dann die niederschmetternde Diagnose: Schienbeinbruch.

Zukunft von Schleusener ungewiss

Noch am Sonntag wurde der 27-Jährige in Ingolstadt operiert und wird definitiv mehrere Monate ausfallen. Die Zukunft des gebürtigen Freiburgers ist über den Sommer hinaus noch offen. Die Leihe an den SV Sandhausen endet zum Saisonende und Schleusener wird voraussichtlich zum SC Freiburg zurückkehren.

Enges Rennen gegen den Abstieg

Dem SV fehlt nun - neben Andrew Wooten - der torgefährlichste Spieler. Für die Kurpfälzer die nächste Herausforderung nach dem wichtigen Sieg gegen Ingolstadt am Wochenende. Wooten hatte dort in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielt.

Im Anschluss an die Partie feierten die Spieler mit den mitgereisten Fans und hielten Schleuseners Trikot hoch. Der Auswärtssieg bedeutet für den SV den Sprung auf Tabellenplatz 15.

„Nach der Verletzung von Fabian durften wir im Spiel den Fokus nicht verlieren. Das war eine schwierige Situation. Jetzt gilt einfach nur zu sagen: Gute Besserung"

Marcel Schuhen, Torhüter des SV Sandhausen

Nach drei Siegen in Folge hat Sandhausen nun zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellensechzehnten aus Magdeburg und vier Punkte Vorsprung auf den MSV Duisburg auf Platz 17.

Am kommenden Samstag empfangen die Spieler von Trainer Uwe Koschinat um 13:00 Uhr den SC Paderborn im BTW-Stadion. In den darauffolgenden Wochen stehen zwei entscheidende Spiele gegen Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel an: Am 28. Spieltag kommt Dynamo Dresden (14. Tabellenplatz) nach Sandhausen und am 29. Spieltag geht es zur Auswärtspartie beim MSV Duisburg (17. Tabellenplatz).

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