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Die Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg und Deutschland trifft auch den Traditionsverein Stuttgarter Kickers. Der Spielbetrieb ist vorerst bis zum 23. März ausgesetzt.

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Die Zukunft ist offen

Die Krise geht an den Kickers nicht spurlos vorbei. "Wir haben entfallene Einnahmen. Wir müssen natürlich sehen, wie wir mit der Situation umgehen", sagte Prof. Dr. Rainer Lorz, Präsident des Oberligisten, dem SWR exklusiv. "Keiner weiß, wohin die Reise geht." Lorz vermutet allerdings, dass auch nach dem 23. März weitere Spiele ausfallen werden.

Die ausgefallenen Spiele sorgen nicht nur sportlich für Tristesse. Die Kickers seien eben nicht nur ein Fußballverein, sondern auch ein Wirtschaftsunternehmen. "Wir haben Angestellte, Spieler, Partner, die wir bezahlen müssen", sagte Lorz.

Die Krise betreffe nicht nur die aktuelle Saison, auch Gespräche mit potenziellen Partnern für die neue Spielzeit hätten nun eine andere Basis.

Glück, dass der Hauptsponsor an Bord bleibt

Lorz verliert bei allen Nachrichten dieser Tage nicht den Optimismus. "Wir haben Glück, dass unser Hauptsponsor den Vertrag vor der Coronakrise verlängert hat."

Wie stark die Kickers letztlich von der Coronavirus-Pandemie betroffen sein werden, hängt laut Lorz vor allem davon ab, ob die entfallenen Spiele nachgeholt werden oder ersatzlos gestrichen werden.

Lorz: Die Krise betrifft uns alle

Lorz blickt bei der Coronakrise auch über den Tellerrand hinaus. "Wir haben keine Existenzängste, aber es ist ein riesige Herausforderung. Und die trifft im Augenblick nicht nur die Stuttgarter Kickers, sondern unzählige Unternehmen, Privatpersonen, Arbeitnehmer. Wir sind ein Teil davon, dass wir das irgendwie hinkriegen Aber ich glaube, ohne externe Hilfe bekommen wir das nicht gestemmt."

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