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Nach dem 0:4 beim 1. FC Köln war Freiburg-Coach Christian Streich ziemlich bedient - und wortkarg. Der Mann, der sonst zu vielen Themen viel zu sagen hat, hatte wenig Lust zu reden. So entstand ein kurioses Interview.

Christian Streich, das war eine bittere 0:4-Niederlage. Auch verdient?

Streich: Ja, verdient.

Woran lag es Ihrer Meinung nach?

Erste Halbzeit ausgeglichen. Wir können das 1:0 machen durch einen Standard. Dann nicht zweikampfstark genug wie gegen Paderborn, entscheidende Zweikämpfe verloren und nicht ballsicher genug - und dann verdient verloren.



Nach dem 1:0 gab es eine kurze Diskussion mit Trainerkollege Markus Gisdol. Worum ging es da?

Nix.

Wie bewerten Sie die Schiedsrichterleistung?

Bewerte ich nicht.

Wie beurteilen Sie Alexander Schwolows Verhalten beim 0:2? Ein Torwartfehler?

Nee, das ist vorher. Einwurf. Zwei von uns lassen sich ausspielen durch eine einfache Bewegung. Das hat nichts mit Schwolli zu tun.

Was stinkt Ihnen heute am meisten?

Wir waren nicht präsent genug. Nicht durchsetzungsstark.

Machen Sie sich jetzt Sorgen nach zwei Niederlagen in Folge?

Ich beurteile nur das heutige Spiel, und das war nicht gut genug.

Weil die Idee im Spiel nach vorne gefehlt hat?

Nee, die Idee hat nicht gefehlt. Aber die Umsetzung.

Danke.

Danke.

Das Interview führte Claus-Peter Hufer.

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