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Der SC Freiburg hat zum Abschluss des 19. Spieltags gegen den VfL Wolfsburg mit 0:3 (0:2) verloren. Damit hat die Mannschaft von Christan Streich den guten Lauf in der Bundesliga nicht fortsetzen können.

Der Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat seinen guten Lauf in der Bundesliga nicht fortsetzen können. Beim VfL Wolfsburg verlor die Mannschaft von Christian Streich mit 0:3 (0:2). Die Niedersachsen kletterten in der Tabelle der Fußball-Bundesliga auf den dritten Platz. Die Gäste nehmen weiterhin Rang neun ein.

Die zuletzt ebenfalls starken Freiburger hatten vor allem im Angriff zu wenig entgegenzusetzen. Auch der eingewechselte Nils Petersen konnte die Niederlage in seinem 200. Pflichtspiel für die Breisgauer nicht verhindern. Freiburg bleibt auf Rang neun der Tabelle und hat fünf Punkte Rückstand auf die Europacup-Plätze.

Mit gnadenloser Effektivität verschafften sich die Platzherren schon in der ersten Halbzeit einen klaren Vorsprung. In der 21. Minute war John Anthony Brooks mit einem Flachschuss nach Eckball von Maximilian Arnold erfolgreich. Das 2:0 erzielte VfL-Torjäger Wout Weghorst elegant mit dem rechten Außenrist (39.), es war bereits der 13. Saisontreffer des Niederländers. Für den Endstand sorgte Yannick Gerhardt (85.).

Beim ersten Tor profitierten die Gastgeber allerdings von einer klaren Fehlentscheidung des Unparteiischen. Tobias Reichel hatte ein Foul von Kevin Mbabu an Keven Schlotterbeck nicht gesehen. Auch nach einer Videoüberprüfung wurde das Tor anerkannt. "Er tritt mir klar auf den Fuß. Es war ein Foul", sagte Schlotterbeck. Auch Freiburgs Trainer Christian Streich echauffierte sich: "Das verstehe ich nicht, dafür ist doch der Videoschiedsrichter eingeführt worden", sagte er am ARD-Mikrofon nach der Partie. Das sei eine klare Fehlentscheidung gewesen. "Ich verstehe nicht, wieso das nicht revidiert wird."

Dabei hatten die ersten 20 Minuten den Breisgauern gehört, die mit energischer Zweikampfführung und geschickter Raumaufteilung den Norddeutschen Probleme bereiteten - ohne allerdings selbst gefährlich zu werden.

Freiburg weiter gefährlich - jedoch ohne Torerfolg

Ermedin Demirovic (45.) vergab die einzige nennenswerte Freiburger Torgelegenheit in der ersten Halbzeit. Aber die Badener machten nach dem Seitenwechsel da weiter, wo sie in der 45. Minute aufgehört hatten. Baptiste Santamaria traf per Kopfball das Lattenkreuz, 120 Sekunden später rauschte ein Flachschuss des Mittelfeldspielers knapp am linken Torpfosten vorbei. Aber die Platzherren versteckten sich nicht, Weghorst scheiterte am Pfosten (53.).

Dennoch war VfL-Trainer Oliver Glasner unüberhörbar nicht mehr so zufrieden wie in der ersten Halbzeit. Der Österreicher sah sich immer öfter gezwungen, korrigierend einzugreifen. "Schneller auflösen", forderte er mehrfach seine Defensive auf, die nun bisweilen recht sorglos zu Werke ging. Sein Kollege Streich reagierte personell auf diese Nachlässigkeiten und wechselte nach einer Stunde seinen Edeljoker Nils Petersen ein. Echte Torgefahr aber strahlte weiterhin nur Weghorst aus, der in der 64. Minute Florian Müller zu einer Glanzparade zwang. Dessen Gegenüber Koen Casteels war bei einem sehenswerten Seitfallzieher von Lucas Höler (74.) gefordert.

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