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Der SC Freiburg sorgt in der Fußball-Bundesliga weiter für Furore und ist auf den vierten Platz vorgerückt. Die Breisgauer siegten auch dank Überzahl gegen Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0). Für Aufregung sorgen eine Rudelbildung und zwei Rote Karten in der Nachspielzeit.

Body-Check gegen Christian Streich, Rudelbildung, Doppel-Rot: Der 1:0 (0:0)-Sieg des SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt ist am Sonntag im Chaos zu Ende gegangen. Frankfurts David Abraham hatte SC-Trainer Streich kurz vor Schluss vor der Freiburger Bank abgeräumt und dafür Rot gesehen (90.+6 Minute).

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Zuvor war fast die komplette Freiburger Bank auf den Argentinier zugestürmt, auch der bereits ausgewechselte Vincenzo Grifo, der nach Sichtung der Videobilder ebenfalls Rot sah. "Er hat sich halt provoziert gefühlt, aber das darf ihm nicht passieren, das weiß er", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic über die Aktion von Abraham. "Da wird es Konsequenzen geben für alle Beteiligten."

"Er war einfach so aufgeladen, da sind ihm halt die Sicherungen durchgebrannt, weil er das Spiel gewinnen wollte, weil er emotional war, das ist alles", sagte Streich über die Szene. Er habe den Frankfurter kommen sehen, aber nicht mehr ausweichen können: "Ich komme nicht weg, er rennt mich halt über den Haufen", sagte Streich.

Nach dem Spiel hat sich Kapitän David Abraham bei Trainer Christian Streich vom SC Freiburg öffentlich für seine Rempel-Attacke entschuldigt. "Ich bin sehr froh, dass wir nach dem Spiel gesprochen haben und alles gut zwischen uns ist", wird der 33 Jahre alte Argentinier in einem Tweet der Frankfurter zitiert.

Entschieden wurde die Partie durch einen unnötigen Platzverweis für Frankfurts Gelson Fernandes (45.), der kurz vor der Pause gegen Jonathan Schmid viel zu spät gekommen war. Nils Petersen erzielte vor 24.000 Zuschauern das entscheidende Tor (77.) für die Gastgeber, die eine Halbzeit lang in Überzahl spielten. Während die Breisgauer auf den vierten Platz der Fußball-Bundesliga kletterten, rutschte Frankfurt nach dem sechsten Spiel in 18 Tagen auf Rang neun ab.

Von der Gelb-Roten Karte gegen Fernandes profitierte Freiburg zunächst überhaupt nicht. Frankfurt stand in Unterzahl deutlich tiefer, die Freiburger Vorstöße über die Außenbahnen führten nicht zum Erfolg. Erst Petersen machte mit seinem 82. Pflichtspieltor für Freiburg spät den sechsten Saisonsieg des Sportclubs perfekt.

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