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Der SC Freiburg verliert am siebten Spieltag der Bundesliga gegen RB Leipzig. Die Mannschaft von Christian Streich muss sich mit 0:3 geschlagen geben.

Bundesligist SC Freiburg bleibt auch gegen RB Leipzig sieglos und wartet weiter auf den nächsten Sieg. Nach dem 2:4 gegen Leverkusen folgte in Leipzig die nächste Niederlage. Es war insgesamt das neunte Duell zwischen dem dienstältesten Trainer, Christian Streich, und dem jüngsten Coach der Liga, Julian Nagelsmann.

Freiburg rutscht nun zunehmend in die Krise: Das Team von Trainer Christian Streich ist seit sechs Spielen sieglos, die Defensivprobleme sind offensichtlich. Die Breisgauer blieben in der laufenden Saison bislang nie ohne Gegentor. In Leipzig musste SC-Torhüter Florian Müller erstmals beim verdienten Führungstreffer der Gastgeber durch Ibrahima Konate (26.) hinter sich greifen. Marcel Sabitzer (70., Foulelfmeter) legte nach, ehe Angelino (89.) für den Endstand sorgte.

"Wir sind vor jedem Spiel optimistisch, wir wollen jedes Spiel gewinnen. Und ich glaub es fehlt auch nicht viel im Moment. Aber die Spielverläufe sind nicht auf unserer Seite, das Matchglück fehlt bisschen. Es ist schwierig, zu beschreiben. Und heut kriegen wir wieder drei Standardtore. Das ist extrem bitter", sagte Freiburgs Keeper Müller nach der Partie am ARD-Mikrofon.

Zerfahrenes Duell

Nagelsmann musste im Vergleich zum Sieg gegen Paris (2:1) die Hintermannschaft umstellen. Abwehrchef Dayot Upamecano fehlte wegen muskulärer Probleme, zudem fiel die Rückkehr von Nationalspieler Marcel Halstenberg kurzfristig aus. Leipzig, das offensiv in Bestbesetzung auflief, war in einem zerfahrenen Duell das bessere Team. RB überzeugte in der Balleroberung, leistete sich im Gegenzug allerdings zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel. Dennoch kam Leipzig zu ersten Großchancen. Willi Orban (15.) per Kopf und Spielmacher Emil Forsberg (18.) in seinem 100. Bundesligaspiel scheiterten am Pfosten.

Freiburg kam kaum zu Entlastungsangriffen

RB verlagerte das Geschehen weit in die Freiburger Hälfte, Leipzigs Innenverteidiger Konate und Orban hielten sich über weite Teile der ersten Halbzeit als Anspielstationen am Mittelkreis auf. Defensiv wurde das Duo dagegen selten gefordert. Freiburg kam kaum zu Entlastungsangriffen. Bezahlt machte sich der Aufwand für Leipzig bei einem Standard. Nach einer einstudierten Freistoßvariante kam Konate aus kurzer Distanz zum Abschluss und traf zur verdienten Führung. Auch in der Folge blieb RB tonangebend, Chancen wie durch Nordi Mukiele (31.) und Forsberg (32.) hatte Leipzig trotz der Überlegenheit aber zu selten.

Nach dem Seitenwechsel ließ Leipzig zunächst nach. Die Sachsen waren bemüht, das gewohnt starke Kombinationsspiel war aber nicht zu sehen. Im siebten Spiel innerhalb von drei Wochen wirkte Nagelsmanns Team zunehmend müde. Die Freiburger wurden mutiger - und kassierten in ihrer besten Phase den zweiten Gegentreffer. Nicolas Höfler brachte Christopher Nkunku zu Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte Sabitzer. In der munteren Schlussphase drängten beide Teams auf einen Treffer. Müller und RB-Torhüter Peter Gulacsi konnten sich auszeichnen. Nur Angelino konnte eine der Gelegenheiten noch zu einem Tor nutzen.

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