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1899 Hoffenheim hat einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Die TSG holte ein Remis in Freiburg und hat damit sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Tore erzielten Andrej Kramaric und Vincenzo Grifo.

"Wir wissen, dass es nochmal einen Kraftakt braucht, um gegen eine frische Freiburger Mannschaft zu bestehen", sagte Hoffenheims Coach Sebastian Hoeneß vor der Partie. Sein Team holte am Mittwoch beim 3:2 gegen Gladbach drei wichtige Punkte. Freiburg hingegen hatte wegen der Corona-Quarantäne der Hertha unter der Woche spielfrei.

Der SC Freiburg setzte auf fast genau die gleiche Startelf wie beim 4:0 gegen den FC Schalke 04 vor einer Woche. Einzig Eigengewächs Yannik Keitel rückte neu in die Anfangsformation und vertrat im Mittelfeld den gesperrten Baptiste Santamaria. Auch die Hoffenheimer tauschten im Vergleich zum 3:2 gegen Borussia Mönchengladbach unter der Woche nur einmal: Sargis Adamyan begann in der Offensive für Christoph Baumgartner.

Freiburg und Hoffenheim lassen es ruhig angehen

Im Schwarzwaldstadion am Samstag (24.04.2021) passierte in den ersten Minuten wenig bis nichts. Unter den Augen von DFB-Präsident Fritz Keller und U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz ließen es beide Teams relativ ruhig angehen, echte Chancen gab es keine - lediglich Nicolas Höfler sorgte für ein wenig Gefahr vor dem Hoffenheimer Tor (12.).

Nach knapp 20 Minuten übernahmen die Freiburger die Initiative. Die gesteigerten Bemühungen führten allerdings auch nicht zu Tormöglichkeiten. Die Partie hatte auch Mitte der ersten Hälfte kaum Höhepunkte zu bieten. Die Gäste erwachten erst in der 24. Minute aus ihrer Lethargie. Der Distanzschuss des Dänen Robert Skov klatschte aber an die Latte. Im Anschluss wurden die Hoffenheimer stärker, die TSG-Führung lag in der Luft. Florian Grillitsch (30.) und Kramaric (31.) konnten die sich bietenden Gelegenheiten aber nicht nutzen. Neun Minuten später musste Kramaric nach guter Vorarbeit von Ihlas Bebou den Ball per Kopf nur noch über die Linie drücken. Es war der 17. Saisontreffer des besten TSG-Torschützen der Geschichte.

Freiburgs Grifo trifft per Elfmeter

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Freiburger die Schlagzahl und gingen offensiver zu Werke. Der vermeintliche Ausgleich durch Ermedin Demirovic (53.) zählte allerdings nicht, weil Lucas Höler bei der Vorarbeit im Abseits gestanden hatte. Das erhöhte Risiko der Gastgeber eröffnete den Kraichgauern Konterchancen. Sargis Adamjan vergab zwei gute Möglichkeiten (57./59.).

Auf der Gegenseite hatte Demirovic den Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber an TSG-Torwart Oliver Baumann (69.). Kurz vor Schluss traf der eingewechselte Grifo vom Punkt. Zuvor hatte Kevin Vogt den Freiburger Demirovic gefoult. Das sah Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) allerdings erst nach dem Videostudium so.

Für Freiburg geht es nach einem spielfreien Wochenende am Donnerstag (06.05.2021, 18:30 Uhr) mit dem Nachholspiel bei Hertha BSC weiter. Hoffenheims nächste Partie ist am Samstag (08.05., 15:30 Uhr) gegen Schalke 04.

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