Thomas Stamm, Trainer SC Freiburg II (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | 3. Liga

Freiburg II punktet nach Last-Minute-Tor gegen Verl

STAND
REDAKTEUR/IN
SWR, jh

Im ersten Spiel nach der Winterpause hat der SC Freiburg II gegen den SC Verl einen Punkt geholt. Die mutigen Freiburger waren durch einen strittigen Elfmeter in Rückstand geraten und glichen in der letzten Sekunde aus.

Der SC Freiburg II war im Drittliga-Duell mit dem SC Verl die bessere Mannschaft, musste Mitte der zweiten Hälfte aber einem Rückstand hinterherlaufen. Vinko Sapina traf für Verl nach einem umstrittenen Foulelfmeter (70.). Die Breisgauer blieben dennoch mutig und glichen in der letzten Minute des Spiels durch Maximilian Breunig (90.+4) zum 1:1 (0:0)-Endstand aus.

Die Freiburger sind damit nach 18 Saisonspielen vorerst Vierter, können aber noch vom FC Ingolstadt, der am Montag (16.01., 19 Uhr) gegen Aue spielt, überholt werden. Verl befindet sich als Zwölfter im Mittelfeld der 3. Liga.

Vermeij verpasst die Führung nur knapp

Freiburgs Trainer Thomas Stamm musste auf Noah Atubolu, Merlin Röhl, Kenneth Schmidt und Robert Wagner verzichten, die mit der Bundesliga-Mannschaft im Trainingslager in Marbella sind. Seine Mannschaft bestimmte trotzdem das Geschehen und kam nach 20 Minuten zu ersten Chancen. Verls Torhüter Niclas Thiede hatte den Ball am Fuß, unterschätzte die Situation und schoss den heraneilenden Vincent Vermeij an. Der Abpraller flog nur knapp am linken Torpfosten vorbei. Wenige Augenblicke später kam Vermeij nach einer Kombination zum Abschluss, verpasste aber das 1:0.

Freiburgs Fahrner köpft an die Latte

Die Freiburger pressten hoch, spielten mutig und hatten Pech, dass sie sich in der ersten Hälfte nicht mit einem Tor belohnen konnten. Nach 37 Minuten köpfte Philip Fahrner nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite an die Latte. Es war die bis dahin beste Chance des Spiels. Von Verl hingegen kam abgesehen von einem unplatzierten Kopfball gegen Ende der ersten Hälfte wenig.

Sapina bringt Verl per Foulelfmeter in Führung

Auch im zweiten Durchgang blieben die Freiburger die bessere Mannschaft. Julian Starks Direktabnahme nach einer Flanke von der linken Seite flog über das Tor (51). Aus dem Nichts bekam Verl dann einen Elfmeter zugesprochen. Nach einem Eckball wollte Freiburgs Kapitän Philipp Treu den Ball klären und traf seinen Gegenspieler leicht. Schiedsrichter Marco Fritz zeigte auf den Punkt. Vinko Sapina traf mit seinem zweiten Saisontor zur Führung der Gäste.

Freiburg fordert zwei Mal Elfmeter - Breunig gleicht aus

Die Freiburger haderten, die Partie wurde hitziger, auch weil Marco Fritz weiterlaufen ließ, als ein Freiburger im Strafraum zu Boden ging. Und auch als Verls Daniel Mikic den Ball an der Strafraumgrenze an den Arm bekam, entschied Fritz nicht auf Strafstoß. Freiburg ließ sich davon nicht beirren, erspielte sich weitere Chancen und glich in der letzten Sekunde aus. Nach einem Eckball köpfte Vermeij aufs linke Eck, Torhüter Thiede wehrte den Ball an den Pfosten, Breunig stand richtig und schob zum 1:1-Endstand ein.

Am nächsten Wochenende tritt der SC Freiburg II beim SV Meppen an (21.01., 14 Uhr). Gleichzeitig spielt der SC Verl vor heimischem Publikum gegen Rot-Weiss Essen.

STAND
REDAKTEUR/IN
SWR, jh

Mehr zum SC Freiburg

Freiburg im Breisgau

Fußball | Bundesliga Nach Sieg gegen Augsburg: Freiburgs Fans feiern Lucas Höler

Nach zwei sieglosen Spielen ist der SC Freiburg zurück in der Spur. Ein wichtiger Faktor beim 3:1 gegen Augsburg war Lucas Höler. Für den Angreifer endet damit eine lange Wartezeit.

SWR Sport SWR Fernsehen

Freiburg

Fußball | Bundesliga Freiburgs Gregoritsch will Ex-Club ärgern

Michael Gregoritsch wartet auf sein erstes Tor für den SC Freiburg nach der Winterpause. Gegen den FC Augsburg dürfte er besonders motiviert sein. Trainer Christian Streich lobt einen seiner
Ex-Profis.

Stadion SWR1 Baden-Württemberg

Freiburg

Fußball | Bundesliga "Es geht nur so!" Streich stolz und zufrieden mit Reaktion seiner Freiburger

Der SC Freiburg hat nach der herben 0:6-Pleite beim VfL Wolfsburg gegen Eintracht Frankfurt die gewünschte Antwort gegeben. Auch Trainer Christian Streich freute sich.