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Der SC Freiburg hat nach zuletzt zwei Niederlagen beim FC Schalke 04 das Jahr 2019 mit einem 2:2-Unentschieden (1:0) abgeschlossen. Nils Petersen stellt mit seinem 83. Treffer den Vereinsrekord von Joachim Löw ein.

Die Mannschaft von Christian Streich wollte sich in Gelsenkirchen im letzten Hinrunden-Spiel der Fußball-Bundesliga den Punkt zurückholen, "den sie beim unglücklichen 1:3 gegen Meister Bayern München liegen gelassen haben", sagte SC-Trainer Christian Streich vor der Partie. Zuvor hatten die Breisgauer bereits 0:1 bei Hertha BSC verloren.

Trotz zweier Elfmeter und eines Rekordtores von Nils Petersen hat der SC Freiburg zum Hinrundenabschluss einen Sieg aus der Hand gegeben. Die Breisgauer mussten sich nach einer 2:1-Führung mit einem 2:2 (0:1) bei Schalke 04 zufrieden geben. Stürmer Petersen erzielte seinen 83. Treffer für den SC und zog mit Bundestrainer Joachim Löw als bester Torschütze des Klubs gleich. Der 31-Jährige verwandelte einen Foulelfmeter nach Videobeweis zum Ausgleich (54.). Auch Vincenzo Grifo traf vom Punkt (67.).

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Suat Serdar hatte die Königsblauen in Führung gebracht (27.). Der eingewechselte Ahmed Kutucu traf zum 2:2 (80.). Schalke schloss die Hinrunde mit 30 Punkten als Tabellenfünfter ab - mit nur drei Zählern weniger, als der Beinahe-Absteiger in der kompletten Vorsaison geholt hatte.

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Freiburg mit den ersten Chancen

Die erste Chance hatten die Freiburger: Nach einer Flanke von Grifo verfehlte Petersen mit einem Volleyschuss nur knapp das Schalker Tor (9.). Die Gäste fanden besser ins Spiel, kombinierten ballsicher bis zum Strafraum, ohne allerdings eindeutige Tormöglichkeiten zu kreieren. Die Schalker taten sich schwer, ihr typisches frühes Pressing brachte nicht den gewünschten Erfolg. Im Mittelfeld traf Amine Harit des Öfteren die falsche Entscheidung. Nach knapp einer halben Stunde ging Königsblau dennoch in Führung, weil Benito Raman bei einem Konter einen Geistesblitz hatte und den Ball auf Serdar durchsteckte.

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Nach einer Abwehraktion von Serdar forderte Freiburg einen Handelfmeter (35.), doch der Videoassistent Benjamin Brand entschied dagegen. Kurz vor der Pause hatte Jonathan Schmid den Ausgleich auf dem Fuß, doch Ersatzkeeper Markus Schubert rettete für Schalke (44.). Der Videobeweis bescherte Freiburg den Ausgleich: Nach einem Zweikampf zwischen Ozan Kabak und Lucas Höler hatte Schiedsrichter Felix Brych zunächst weiterspielen lassen, entschied nach Ansicht der Videobilder aber auf Elfmeter. Beim Foul von Juan Miranda an Chang-Hong Kwon pfiff Brych sofort. Wie beim 1:1 in Wolfsburg musste Schalke-Trainer David Wagner auf sieben Spieler verzichten, darunter drei Innenverteidiger und der gesperrte Torwart Alexander Nübel. Freiburgs Coach Christian Streich konnte die angeschlagenen Schmid, Janik Haberer und Höler einsetzen.

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