Torjubel bei Vincenzo Grifo (SC Freiburg, 32) nach seinem Tor zum 1:0. (Foto: IMAGO, IMAGO / Eibner)

Fußball | Europa League

Starke Viertelstunde reicht dem SC Freiburg zum Sieg gegen Qarabag

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Zum Auftakt der Europa League hat sich der SC Freiburg knapp gegen Qarabag Agdam aus Aserbaidschan durchgesetzt. Nach einem starken Beginn verloren die Breisgauer jedoch den Faden.

Vincenzo Grifo Grifo (5.) und Ritsu Doan (15.) schossen den SC Freiburg zu einem letztlich etwas glücklichen 2:1-Sieg gegen Qarabag Agdam. Marko Vesovic gelang lediglich der Anschlusstreffer für den Double-Sieger aus Aserbaidschan.

Dabei erwischte Freiburg einen guten Start, hatte bereits nach 23 Sekunden den ersten vielversprechenden Abschluss durch Maximilian Eggestein und wurde nur eine Minute später durch Ritsu Doan erneut gefährlich. Der Sport-Club forcierte das frühe Tor und bekam es. Denn nach einem vermeintlichen Zusammenprall von Tural Bayramov und Matthias Ginter wurde der belgische Schiedsrichter Erik Lambrechts zum Videobeweis gerufen und entschied anschließend auf Elfmeter. Vincenzo Grifo ließ Qarabag-Keeper Sharudin Magomedaliyev keine Chance (5.).

SC Freiburg erst stark, dann nachlässig

Qarabag setzte auf Pressing. Doch das Team von Trainer Christian Streich konnte sich stets mit schnellen, präzisen Pässen befreien und nutzte den dadurch entstehenden Raum für eigene Angriffe. In der 9. Minute verzog Doan noch völlig freistehend vor Keeper Magomedaliyev, ließ dem 28-Jährigen wenig später jedoch keine Chance. Nach einem Tempo-Dribbling im Arjen-Robben-Style ließ er Linksverteidiger Bayramov stehen und schoss links unten zum 2:0 ein (15.). Danach ließen es Freiburger etwas gemächlicher angehen, ließen Ball und Gegner laufen - allerdings ohne die Zielstrebigkeit der Anfangsviertelstunde.

Es dauerte mehr als eine halbe Stunde, bis Qarabag durch Abdellah Zoubir erstmals gefährlich wurde. Sport-Club-Torhüter Mark Flekken konnte den strammen Distanzschuss des Franzosen jedoch parieren (33.). Anschließend wurde Freiburg jedoch nachlässig und ließ Qarabag zurück ins Spiel kommen: Maximilian Eggestein vertändelte den Ball vor dem eigenen Strafraum. Der Montenegriner Marko Vesovic nutzte den plötzlichen Freiraum zum Anschlusstreffer (39.). Der Ball flatterte und Flekken war etwas die Sicht versperrt; dennoch wirkte der 29-jährige Niederländer in dieser Situation nicht sehr souverän. Mit dem 2:1 ging es auch in die Pause.

Freiburg nach der Pause unter Druck

In der zweiten Halbzeit drängte Qarabag auf den Ausgleich. Den konnte der diesmal gut reagierende Flekken bei Owusu Kwabenas Chance wenige Sekunden nach Wiederanpfiff jedoch verhindern (48.). Zwar konnte Freiburg den Raum hinter den nun offensiver agierenden Aseri für Konter nutzen. Allerdings waren die Freiburger dabei häufig zu unpräzise, um wirkliche Torgefahr zu entwickeln. Nils Petersen (64.) und Vincenzo Grifo (70.) konnten die wenigen Freiburger Chancen jedoch nicht nutzen. Im Gegenzug prüfte der Brasilianer Kady den Freiburger Torhüter mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Flekken ließ sich jedoch nicht erneut überraschen. Bei Zoubirs Kopfball (80.) war Flekken erneut zur Stelle.

So blieb es beim letztlich etwas glücklichen 2:1-Sieg zum Auftakt der Freiburger Europa-League-Saison. In der kommenden Woche (15.09.2022, 18:45 Uhr) muss der SC Freiburg beim griechischen Klub Olympiakos Piräus antreten.

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SWR

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