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Der SC Freiburg hat im Bundesliga-Saisonfinale gegen den FC Schalke 04 souverän mit 4:0 gewonnen. Torhüter Schwolow stand dabei nicht im Freiburger Tor - und soll Berichten zufolge zum Ligakonkurrenten wechseln.

Freiburgs Trainer Christian Streich hatte schon vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 betont, dass sie unbedingt gewinnen wollen. Denn der achte Platz ist wichtig für die Fünf-Jahres-Wertung und der damit verbundenen Verteilung der Fernsehgelder.

Nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen ist der Sieg ein schöner Abschluss dieser Saison. Denn damit hat der SC Freiburg sein zweitbestes Ergebnis in acht Jahren unter Trainer Christian Streich geschafft. Ende 2011 hat er das Team als Cheftrainer übernommen und kürzlich seinen Vertrag verlängert.

Nationalstürmer Luca Waldschmidt (20./57. Minute), Jonathan Schmid (38.) und Lucas Höler (46.) erzielten die Treffer für die Freiburger. Obwohl die Chance auf die Europa League dahin war, dürfen sich die Badener von Trainer Christian Streich über den achten Tabellenplatz als Lohn für eine erneut starke Saison freuen.

Schalke und Freiburgs Torwart Schwolow sollen sich einig sein

Pikant bei diesem Saisonabschluss: Laut "Bild"-Zeitung soll Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow, am Samstag nur Ersatz, Nachfolger für den zu Bayern München wechselnden Alexander Nübel bei Schalke werden. Schwolow hat in Freiburg allerdings noch einen Kontrakt bis 2022.

Im Breisgau bemühte sich Schalke zunächst, Schalke-Trainer David Wagners Hoffnung auf ein positives Resultat zum Saisonabschluss umzusetzen. Rabbi Matondo hatte die Chance auf eine frühe Führung (10.). Wenig später prüfte Can Bozdogan aus mehr als 20 Metern Freiburgs Ersatztorhüter Mark Flekken, der anschließende Kopfball von Weston McKennie flog links am Tor vorbei.

Effektive Freiburger gegen chancenlose Schalker

Die Offensivschwäche in der Rückrunde war einmal mehr problematisch. In der zweiten Hälfte war Schalke nach dem schnellen dritten Gegentor-Schock chancenlos. Effektiver machten es an einem schwülheißen Fußball-Nachmittag mit einer Trinkpause für die Spieler die Freiburger. Eine feine Kombination zwischen Christian Günter und Vincenzo Grifo vollendete Waldschmidt zum 1:0.

Linksverteidiger Günter war es auch, der den zweiten Treffer vorbereitete. Einen Freistoß schob der 27-Jährige kurz an die Strafraumgrenze zu Schmid, der Ball rollte an Freiburgern und Schalkern vorbei ins linke untere Eck. Wagner nahm gleich drei Wechsel zur Halbzeit vor - die Treffer fielen aber weiter für die zielstrebigeren Gastgeber. Der künftige Bayern-Torwart Nübel hätte in seinem letzten Bundesliga-Spiel für Schalke auch noch mehr Treffer kassieren können.

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