STAND

Der SC Freiburg hatte in den letzten Spielen gegen Mainz 05 nur wenig Grund zur Freude. Doch am Samstag wird das anders. Diese fünf Gründe sprechen für einen Freiburger Sieg.

1. Luca Waldschmidt ist in Torlaune

Schon bei der U21-EM hat Luca Waldschmidt gezeigt, dass er zu einem richtigen Knipser geworden ist. Denn nach neun Toren in der vergangenen Bundesliga-Saison krönte er sich in Italien und San Marino mit sieben Treffern zum Torschützen-König. Im DFB-Pokal beim 1. FC Magdeburg hat er gleich nachgelegt. Dieser Mann ist in Torlaune. (Lesen Sie auch: Fünf Gründe, warum Mainz 05 den SC Freiburg schlägt)

2. Freiburg hat mit Mainz noch eine Rechnung offen

Vergangene Saison hatte der SC Freiburg gegen Mainz 05 wahrlich nicht viel zu Lachen: 1:3 im Hinspiel, 0:5 im Rückspiel. Das wollen die Breisgauer nicht auf sich sitzen lassen und den Spieß dieses Mal herumdrehen.

3. Die Mainzer Verletzten-Misere

Es stimmt: Mainz 05 hat diesem Sommer viel Geld für neue Spieler in die Hand genommen, aber auch viel Substanz verloren. Mit Jean-Philippe Gbamin hat der große Stabilisator Mainz 05 verlassen. Zudem sind Topscorer Jean-Philippe Mateta und Abwehrchef Stefan Bell verletzt. Zwar haben die Mainzer mit Innenverteidiger Jeremiah St. Juste von Feyenoord Rottersam und Sturm-Talent Taiwo Awoniyi vom FC Liverpool unter der Woche nachgelegt, aber die Neuen haben erst ein paarmal mit der Mannschaft trainiert. Mainz 05 ist daher noch nicht eingespielt.

Dauer

4. Der SC Freiburg ist eingespielt

Die Spieler des SC Freiburg kennen sich hingegen aus dem Effeff. Der Kern der Mannschaft blieb zusammen und Freiburg hat sich gezielt verstärkt. Mit Jonathan Schmid ist ein erfahrener Bundesliga-Recke zurückgekehrt, der der Freiburger Abwehr zusätzliche Stabilität verleiht. Zudem hat Trainer Christian Streich mit Woo-Yeong Jeong und Chang-Hun Kwon noch zwei quirlige Asiaten am Start, mit denen er das Freiburger Angriffsspiel jederzeit beleben kann.

5. Die Mainzer Stimmung ist im Keller

Gbamin weg, wichtige Leistungsträger verletzt und dann auch noch das blamable Pokal-Aus beim 1. FC Kaiserslautern samt unverbesserlichen Pyro-Fans, die auch noch ihr eigenes Banner anzünden - bei Mainz 05 ist die Stimmung im Keller. Auch wenn Trainer Sandro Schwarz unter der Woche schon wieder gute Laune verbreiten wollte, das ist Zweck-Optimismus. Und 30 Minuten guter Fußball werden am Samstag wohl nicht ausreichen, um den SC Freiburg in Verlegenheit zu bringen.

STAND
AUTOR/IN