Enttäuschte Freiburger nach der 1:5-Pleite bei Borussia Dortmund (Foto: imago images, Beautiful Sports)

Fußball | Bundesliga

Freiburg-Klatsche beim BVB für Trainer Christian Streich "extrem enttäuschend"

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Der SC Freiburg hat einen Fehlstart ins neue Jahr hingelegt. Erst die verspielte Zwei-Tore-Führung beim 2:2 gegen Kellerkind Arminia Bielefeld, nun die 1:5-Klatsche bei Borussia Dortmund. Bei den Breisgauern war der Frust anschließend groß.

Niederlagen bei Borussia Dortmund sind für den SC Freiburg an sich nichts Neues. In ihrem 22. Auswärtsspiel beim BVB in der Bundesliga gingen die Badener zum 18. Mal als Verlierer vom Platz. Christian Streich hat als SC-Trainer von seinen bisherigen zehn Reisen ins Ruhrgebiet erst einen Punkt mit nach Hause gebracht. Doch die 1:5 (0:3)-Abfuhr diesmal schmerzte die Freiburger besonders. Weil sie sich nach dem überraschenden Erfolg im Hinspiel (2:1) womöglich näher dran an einem weiteren Coup wähnten als sonst. Und dann mit ihren eigenen Waffen geschlagen wurden.

Christian Streich: "Schlechtes Spiel von uns"

Dementsprechend war die Stimmungslage beim SC nach der Partie. "Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, Dortmund hat es gut gespielt. In der ersten Halbzeit war es viel zu wenig, da hat der Mut gefehlt. Das war einfach ein schlechtes Spiel von uns. Es ist extrem enttäuschend, dass wir so auftreten", analysierte Coach Streich.

Christian Günter: "Richtig einen drauf gekriegt"

Christian Günter schlug in die gleiche Kerbe. "Wir können es darunter abstempeln, dass wir mal richtig eine drauf gekriegt haben und dann hoffentlich die nächsten Spiele wieder ein anderes Gesicht zeigen", sagte Freiburgs Kapitän im Gespräch mit SWR Sport.

Zwei mal bei Eckbällen geschlafen

Echte Großchancen kreierten die Dortmunder zunächst zwar nicht, bei ruhenden Bällen schlugen sie dann aber zweimal eiskalt zu. "Das tut extrem weh", sagte Günter über die Kopfballtore von BVB-Verteidiger Thomas Meunier nach Eckbällen in der 14. und 29. Minute. Ausgerechnet Standards, aus denen heraus er selbst diese Saison schon 16 Tore und damit die meisten in der Liga erzielt hat, wurden dem SC zum Verhängnis.

Der unersättliche Torjäger Erling Haaland (45./75.) und der starke Mittelfeldantreiber Mahmoud Dahoud (86.) erzielten die weiteren Tore für den BVB, der den Breisgauern an diesem Abend in allen Belangen überlegen war. Die kurzzeitige Leistungssteigerung des Sport-Clubs inklusive des Treffers von Joker Ermedin Demirovic (61.) in der zweiten Hälfte war zu wenig, um wieder näher an den Tabellenzweiten heranzurücken.

Der SC Freiburg verliert den Anschluss

Die Spitze verliert der SC allmählich aus dem Blick. "Wenn wir nicht richtig gut drauf sind, dann haben wir natürlich mit Borussia Dortmund nichts zu tun. Das hat man heute gesehen", analysierte der frustrierte Streich. Im DFB-Pokal müsse man "anders auftreten".

Nun wartet die TSG Hoffenheim

Denn nach dem Topspiel ist vor dem Topspiel für die Badener. Am Mittwoch sind sie im Pokal-Achtelfinale bei der TSG Hoffenheim zu Gast, die in der Liga mittlerweile an ihnen vorbeigezogen ist. Anders als die gegen den BVB dürfte seine jüngste Bilanz gegen den badischen Rivalen Streich aber Mut machen. In der Liga feierte er mit Freiburg dort zuletzt zwei Siege.

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