Spielszene zwischen SC Freiburg und Frankfurt (Foto: Imago, imago images/Eibner)

Fußball | Bundesliga

Petersens 29. Jokertor reicht nicht: Freiburg mit Remis gegen Frankfurt

STAND
REDAKTEUR/IN

Das 29. Jokertor in der Karriere von Nils Petersen hat dem SC Freiburg nicht zum Sieg gegen Eintracht Frankfurt gereicht. Ein unglückliches Eigentor von Keven Schlotterbeck sorgte für den 2:2-Endstand.

Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde empfing der SC Freiburg das Team von Eintracht Frankfurt, das mit sehr viel Schwung und Tempo in die Partie startete. In der 6. Minute bediente Djibril Sow seinen Frankfurter Teamkollegen Amin Younes, der sich gekonnt um Gegenspieler Manuel Gulde herumdrehte und nur wenige Sekunden später trocken ins kurze Eck zum 1:0 für die Gäste einschob.

Sallai gleicht aus

Frankfurt hatte mehr Ballbesitz und verbuchte mehr Torschüsse im ersten Durchgang, doch Freiburg kam nach einer guten halben Stunde zum Ausgleich. Ermedin Demirovic steckte den Ball auf Roland Sallai durch, der aus halbrechter Position auf den Frankfurter Kasten zulief und den Ball dann gefühlvoll über Eintracht-Keeper Kevin Trapp zum 1:1 ins Tor lupfte (32.). Noch vor der Pause war SC-Torhüter Florian Müller gleich zwei Mal gefordert, sowohl gegen Andre Silva als auch gegen Martin Hinteregger parierte Müller stark.

Petersen kommt - und trifft

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offenes Spiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Freiburgs-Trainer Christian Streich brachte in der 58. Minute mit Woo-Yeong Jeong und Nils Petersen zwei frische Kräfte, und das zahlte sich prompt aus. Nach einer verunglückten Kopfballabwehr der Frankfurter nahm Petersen den Ball im Strafraum volley und traf zur 2:1-Führung ins lange Eck (63.). Es war das 29. Jokertor in der Karriere von Nils Petersen.

Schlotterbeck unglücklich ins eigene Tor

Die Eintracht gab sich aber nie auf und kam in der 75. Minute zum Ausgleich. Unglücklich aus Freiburger Sicht: Keven Schlotterbeck versuchte einen Schuss von Kamada kurz vor der Linie mit vollem Körpereinsatz zu blocken, lenkte dabei aber den Ball mit dem Hinterteil ins eigene Tor. "Ich treffe leider nicht den Ball", sagte Schlotterbeck nach dem Spiel am ARD-Mikrofon: "Er ist halt einfach unglücklich reingerutscht." Es war sein erstes Eigentor in der Bundesliga, auf das er aber gerne verzichtet hätte: "Ich würde lieber vorne treffen. Das ist mir wichtiger als hinten", so Schlotterbeck.

In der Schlussphase konnte keines der beiden Teams den Lucky Punch setzen, sodass sich Freiburg und Frankfurt durch das 2:2 die Punkte teilten. Der SC Freiburg beendet die Hinrunde mit 24 Punkten auf dem 9. Tabellenplatz.

Mehr zum Thema:

Freiburg im Breisgau

Fußball | Bundesliga Hansi Flick adelt Christian Streich: "Herausragende Arbeit"

Nach der 1:2-Pleite beim FC Bayern München erntete Christian Streich, der Trainer des SC Freiburg, ein großes Lob von Bayern-Coach Hansi Flick. Streich nahm die Reminiszens allerdings mit gemischten Gefühlen auf.  mehr...

Freiburg

Fußball | Bundesliga SC Freiburg verpasst Last-Minute-Punkt beim FC Bayern

Der SC Freiburg hat am 16. Spieltag der Bundesliga beim FC Bayern München mit 1:2 (0:1) verloren und einen weiteren Sprung nach oben in der Tabelle verpasst. Die Breisgauer steht damit auf Platz acht.  mehr...

Fußball | Bundesliga Der "Boxer" Ermedin Demirovic

Der SC Freiburg ist die Mannschaft der Stunde und Ermedin Demirovic der Mann der letzten Spieltage. Der Deutsch-Bosnier musste bis zum 9. Spieltag für seinen ersten Startelfeinsatz arbeiten, seither sammelte er in fünf Partien sieben Scorer-Punkte (2 Tore, 5 Assists), Bestwert beim SC.  mehr...

Sport-Angebot in SWR Aktuell Schnell informiert, nah dran: SWR Sport auf Sprachassistenten von Google und Alexa

Google und Amazon machen es möglich: Wer einen Sprachassistenten besitzt, kann rund um die Uhr sein aktuelles Update mit den wichtigsten Sportnachrichten für den Südwesten abrufen.  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN