Jochen Saier, Sportvorstand SC Freiburg (Foto: imago images, imago images / kolbert-press)

Fußball | Bundesliga

Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier: "Uns fliegt dieses Mal nichts zu"

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Jochen Saier, Sportvorstand des SC Freiburg, beurteilt die aktuelle Situation des Vereins realistisch. In der Sendung SWR Sport BW sagte er: "Anders als im letzten Jahr fliegt uns dieses Mal nichts zu." Hoffnungen setzt er auf das neue Stadion.

Es läuft noch nicht richtig rund in dieser Spielzeit beim SC Freiburg. Seit dem 3:2-Sieg am 19. September zum Saisonauftakt beim VfB Stuttgart hat der SC Freiburg kein Bundesligaspiel mehr gewonnen. Die Leistung der Mannschaft am Samstag beim 2:2 im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach sieht Saier aber als Schritt in die richtige Richtung. "Wenn das die Basis für die kommenden Wochen ist, werden wir unsere Ziele erreichen", gab er sich bei seinem Auftritt in der Sendung "SWR Sport BW" zuversichtlich, sieht die Situation aber auch realistisch. "Anders als im letzten Jahr fliegt uns dieses Mal nichts zu. Da wird es keine Abkürzungen geben. Wenn du nach 10 Spieltagen mit acht Punkten da stehst, ist das keine einfache Situation."

Saier: "Arena soll zur Heimat vieler Leute werden"

Hoffnung macht dem 42-Jährigen, der seit 2002 hauptamtlich beim SC Freiburg tätig ist, das neue Stadion, das bald fertiggestellt werden wird. Die Arena, in der 35.000 Fußballfans Platz finden werden, wird die neue Spielstätte des Bundesligisten. Mit der 131 Millionen Euro teuren Arena will der Sportclub in eine neue wirtschaftliche Dimension vorstoßen. Gleichzeitig soll der Spagat gelingen, das besondere Image des Vereins, das durch die bisherige Spielstätte Schwarzwaldstadion geprägt war, zu behalten. Beständig, unaufgeregt, solide - der Sportclub Freiburg gilt immer noch als Exot in der oft schrillen Fußball-Bundesliga. "Es wird die neue Aufgabe sein, zu wachsen und trotzdem bei sich zu sein", sagt Saier. Das neue Stadion solle ein "besonderer Standort" werden. "Wir müssen das, was den SC Freiburg ausmacht, bewahren. Die Arena soll wieder zur Heimat vieler Leute werden."

Saier: "Es wäre vermessen zu sagen, wir wollen oben reinstechen"

Der Sportclub möchte durch das neue Stadion wirtschaftlich konkurrentsfähiger werden. "Immer von der Transferpolitik zu leben, ist kein Selbstläufer", weiß der Sportvorstand. Ziel sei es, auch mal Nationalspieler wie Robin Koch oder Luca Waldschmidt, die den Verein vor dieser Saison verlassen hatten, in Freiburg halten. Obwohl der wirtschaftliche Spielraum durch das neue Stadion größer werden wird - die sportliche Ziele des Fußball-Bundesligisten sollen nicht plötzlich nach oben korrigiert werden. "In der Bundesliga spielen immer zehn Mannschaften gegen den Abstieg", sagt Saier. "Es wäre vermessen zu sagen, wir greifen jetzt richtig an und wollen da oben reinstechen.

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