Lucas Höler im Training am Ball (Foto: IMAGO, Eibner)

Fußball | Bundesliga

SC Freiburg: Lucas Höler "jucken die Füße"

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Ruben Eras

Lucas Höler musste lange pausieren, länger als ihm lieb war. Nach seinem Mittelfußbruch will er zurück in die Startelf, doch da "warten" bereits Grifo, Gregoritsch und Doan auf den Stürmer.

Vor fast einem halben Jahr war der Schock groß: Am 12. Juli 2022 zog sich Lucas Höler, Stürmer des SC Freiburg, einen Mittelfußbruch im Trainingslager zu. Vor dem jetzt kommenden Winter-Trainingslager macht er klar, dass er wieder Vollgas geben will. Das hört sich nach einer Bewerbung für die Startelf an. Nur wo findet sich für den Stürmer noch Platz neben Vincento Grifo, Michael Gregoritsch und Ritsu Doan?

Letzte Saison war Höler Stammspieler

In der Saison 2021/22 hatte er noch jedes einzelne der 34 Bundesligaspiele absolviert, sieben Tore gemacht und vier vorbereitet. Nach der Verletzung dachten viele, dass Freiburg Probleme im Sturm bekommen werde. Dazu kam es nicht, auch weil die Breisgauer Ritsu Doan vom PSV Eindhoven und Michael Gregoritsch vom FC Augsburg verpflichteten. Beide Neuzugänge überzeugten. Gregoritsch schoss sechs Tore und bereitete vier vor, Doan beteiligte sich mit jeweils zwei Treffern und Vorlagen. Wer dazu noch die neun Tore von Vincenzo Grifo addiert, bekommt einen SC Freiburg, der auf Tabellenplatz zwei überwintert.

Comeback kurz vor der WM-Pause

Höler machte Anfang Oktober sein Comeback gegen Hertha BSC für knappe vier Minuten. Auch in den folgenden sechs Spielen wurde er nie mehr als 30 Minuten eingesetzt und schoss kein Tor. Mit Blick auf die Kollegen heißt es jetzt "Gas geben" im Training. Der Mittelstürmer freut sich, wieder auf dem Platz zu stehen. Frisch aus dem Urlaub und nach einem Abstecher in die Bremer Heimat "juckt es in den Füßen".

Doch wohin mit ihm? Seine Lieblings-Position, die klassische Neun, besetzt zur Zeit Michael Gregoritsch. Auch im restlichen Freiburger Sturm herrscht Topbestzung. Ritsu Doan zeigte bei der WM ganz Deutschland seine Qualitäten und war mit seinem Tor maßgeblich am japanischen Erfolg gegen die DFB-Kicker beteiligt. Sollten die Breisgauer ihre neuen Stars halten können, wird es eng im Sturm. Eine Option wäre, ihn als hängende Spitze dahinter zu setzen. So oder so: Einen starken Lucas Höler wird Trainer Christian Streich nicht ignorieren können.

Im Januar geht es erstmal ins Trainingslager in Spanien, um "zu alter Stärke zurückzukommen". Auch wenn der 28-Jährige schon auf dem Freiburger Parkplatz bei Temperaturen im einstelligen Bereich im Tanktop steht, ist er in Spanien-Stimmung: Auf die Wärme in Sotogrande "freuen sich alle" so Höler. Wenn er das Trainingslager diesmal gesund übersteht, wartet in der Rückrunde ein brausender SC-Sturm auf die Bundesliga. Dann heißt es für die Gegner "warm anziehen".

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