STAND
AUTOR/IN

Am Samstag treffen mit Leipzig und Freiburg zwei Mannschaften aufeinander, die vor vier Jahren noch in der 2. Bundesliga um den Aufstieg gekämpft haben.

Bundesligagründungsmitglieder? Nein! Stammgäste im Fußballoberhaus? Nein! Clubs, die seit Jahren tolle Arbeit innerhalb ihres Vereins leisten? Absolut! In der Saison 2015/2016 traten der SC Freiburg und RB Leipzig noch in der zweiten Bundesliga gegeneinander an. Ohne Frage, stets ein Duell auf hohem Niveau, aber eben nicht in der höchsten Spielklasse. 2016 stiegen beide direkt ins Fußballoberhaus auf. Freiburg als Zweitliga-Meister. Und auch die Rasenballer aus Leipzig, mit fünf Punkten weniger auf dem Konto, feierten ihren bis dahin größten Erfolg – den Aufstieg in die Bundesliga.

Leipzig in der Champions League - Freiburg mit Top-Saison

Und heute? RB Leipzig steht erstmals in seiner Geschichte in einem Champions-League-Viertelfinale und der SC Freiburg spielt eine der besten Saisons seiner Historie. So schnell kann es manchmal gehen. Beim Spiel am Samstag empfängt der Tabellendritte den Tabellenachten. Beide Teams schielen nach oben. Leipzig auf die Meisterschaft, Freiburg auf die internationalen Plätze.

Das stets oberste Ziel der Freiburger, der Klassenverbleib, ist so gut wie sicher. Gegen RB Leipzig können die Breisgauer also nun frei aufspielen und vielleicht sich auch mal etwas um Statistikpflege kümmern. Denn noch nie konnte der Sport Club auswärts in Leipzig gewinnen. In der Bundesliga gab es für Freiburg noch nicht einmal einen winzigen Punkt zu holen, im Gegenteil. Drei Siege für Leipzig. Zehn zu zwei Tore. Aus Freiburger Sicht eine fast schon desaströse Bilanz. Mit Schuld daran ist auch Leipzigs Torjäger Timo Werner. Der gebürtige Stuttgarter traf nahezu immer gegen seinen Lieblingsgegner. 7 Spiele, 7 Tore.

Also, Zeit für Veränderung. Vielleicht hilft es ja dem SC Freiburg, dass auch RB Leipzig ohne die Unterstützung seiner Fans spielen muss. Das gab es bei RB bislang noch nie. Aber irgendwann gibt es eben immer ein erstes Mal. Also, warum nicht auch den ersten Freiburger Sieg bei RB Leipzig? Zu Hause ist es dem Sport Club diese Saison ja bereits gelungen.

STAND
AUTOR/IN