Nach dem 4:0-Auswärtssieg beim FC Nantes ist der SC Freiburg in die K-O-Phase der Europa League eingezogen. (Foto: IMAGO, IMAGO / Eibner)

Fußball | Europa League

Effiziente Freiburger zerlegen den FC Nantes

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Der SC Freiburg ist in die K.o.-Phase der Europa League eingezogen und marschiert mit großen Schritten sogar in Richtung Gruppensieg.

Nicht überragend, aber wahnsinnig effizient - so lässt sich die Leistung des SC Freiburg beim 4:0-Sieg beim FC Nantes wohl am besten beschreiben. Lukas Kübler (26.), Michael Gregoritsch (71.), Jean-Charles Castelletto (Eigentor, 82.) und Woo-Yeong Jeong (87.) haben die Tore zum vierten Freiburger Sieg im vierten Europa-League-Spiel erzielt, der gleichbedeutend mit dem Einzug in die K.o.-Phase ist.

Neue Rotation beim SC Freiburg

Dabei musste Christian Streich seine Startelf im Vergleich zu den vorangegangenen sechs Pflichtspielen verändern. Daniel-Kofi Kyereh fehlte wegen einer Muskelverletzung. Kilian Sildillia, Maximilian Eggestein und Michael Gregoritsch ließ Streich zunächst auf der Bank. Für sie starteten Lukas Kübler, Yannik Keitel, Woo-Yeong Jeong und Nils Petersen.

Dem Sport-Club hätte bereits ein Punkt gereicht, um in die nächste Runde der Europa League einzuziehen. Doch die Breisgauer wollten in Nantes einen großen Schritt in Richtung Gruppensieg machen, denn dadurch ersparen sie sich den mühsamen Weg durch die Zwischenrunde und springen direkt ins Achtelfinale. Entsprechend motiviert gingen sie in die Partie.

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SC Freiburg mit der ersten Chance

Die erste Chance gab es schon in der 3. Minute durch Philipp Lienhart. Doch sein Kopfball zischte Zentimeter über das Tor. Anschließend verflachte das Spiel. Freiburg hatte zwar mehr Spielanteile, schaffte es jedoch nicht, für Torgefahr zu sorgen. Nantes bot in der Offensive ebenfalls nur Stückwerk - wurde damit jedoch gleich gefährlich: Moussa Sissoko köpfte den Ball an die Latte (12.). Da wäre Flekken ohne Chance gewesen. Zehn Minuten später schon wieder Aluminium: Nantes' Rechtsverteidiger Sebastien Corchia zog aus etwa 17 Metern ab. Der Ball klatsche an den Pfosten. Freiburg hatte in dieser Phase Glück, nicht im Rückstand zu sein.

Glück hatten die Breisgauer auch auf der anderen Seite. Denn bis auf Lienharts Kopfball-Chance in der Anfangsphase hatte der SC Freiburg in der Offensive wenig zu bieten - und ging trotzdem in Führung. Christian Günters Flanke konnte Nantes-Keeper Alban Lafont nur abklatschen - genau vor die Füße von Lukas Kübler. Der 30-Jährige zog ab und traft zur schmeichelhaften 1:0-Führung (26.). Fast hätte Ritsu Doan die Freiburger Führung kurz vor der Pause noch ausgebaut. Doch der 24-jährige Japaner scheiterte nach einem Zuckerpass von Vincenzo Grifo an Lafont (44.).

Die Joker sorgen für die Entscheidung

In der zweiten Halbzeit erhöhte Nantes den Druck und spielte sich am Freiburger Strafraum fest - ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Freiburg kam kaum noch zur Entfaltung. Wenn das Team von Trainer Christian Streich doch einmal nach vorne kam, wurde es gleich gefährlich: so bei Nils Petersens Kopfball (63.) oder bei Nicolas Höflers Schuss nach der anschließenden Ecke. Wenige Minuten später vollendete der eingewechselte Michael Gregoritsch einen Konter in Gerd-Müller-Manier zum 2:0 (71.). Kevin Schade (82.) und Woo-Yeong Jeong (87.) trafen zum 4:0-Endstand. Schades Tor wurde nachträglich als Eigentor von Jean-Charles Castelletto gewertet, der den Ball noch abgefälscht hat.

Nach vier Siegen in vier Spielen steht der SC Freiburg mit nun zwölf Punkten an der Spitze der Europa-League-Gruppe G und kann sich am 27. Oktober gegen Olympiakos Piräus vorzeitig den Gruppensieg sichern. Am Sonntag (19:30 Uhr live im Audiostream auf Sportschau.de) treffen die Breisgauer im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga auf den FC Bayern München.

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SWR

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