Domenico Tedesco, Trainer von RB Leipzig (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | DFB-Pokal

Leipzig-Coach Tedesco kritisiert Freiburger Bank: "Purer Hass"

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REDAKTEUR/IN

Trainer Domenico Tedesco von RB Leipzig hat nach dem DFB-Pokalsieg Kritik an der Bank des SC Freiburg geübt.

Ein "Kollege" aus dem Stab der Freiburger habe sich bei der Roten Karte gegen Marcel Halstenberg "nicht ganz sauber" verhalten, sagte Tedesco: "Man kann sich freuen über eine Rote Karte, aber dann den puren Hass mir gegenüber zu zeigen, da habe ich meine Probleme."

Polizei vor Fans, bevor der Fanmarsch sich in Bewegung setzt (Foto: SWR, Anita Westrup)
Schon vor dem Spiel herrscht in Berlin eine ausgelassene Fußball-Stimmung. Rund 10.000 Freiburger Anhänger treffen sich am Nachmittag am Theodor-Heuss-Platz, um von dort aus gemeinsam in einem Fanmarsch zum Berliner Olympiastadion zu ziehen. Anita Westrup Bild in Detailansicht öffnen
Es kann los gehen. Der SC Freiburg steht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Finale des DFB-Pokals. Für Gegner RB Leipzig ist es bereits die dritte Finalteilnahme. picture alliance/dpa/Getty Images Europe/Pool Bild in Detailansicht öffnen
Start nach Maß: In der 19. Minute trifft Maximilian Eggestein aus rund 20 Metern ins linke untere Eck zum 1:0 für Freiburg. IMAGO/Beautiful Sports Bild in Detailansicht öffnen
Doch der Treffer sorgt für Diskussionen. Leipzig reklamiert Handspiel von Roland Sallai, der vor Torschütze Eggestein am Ball war. Der VAR schreitet ein und Schiedsrichter Stegemann überprüft die Szene. Der Ball springt Sallai tatsächlich an die Hand, doch der Treffer zählt, da Sallai nicht unmittelbar am Tor beteiligt gewesen sein soll. IMAGO/Picture Point LE Bild in Detailansicht öffnen
Freiburg nimmt die knappe 1:0-Führung mit in die Pause. Leider fallen einige sogenannte Fans immer wieder negativ auf: Im Freiburger Block wird ordentlich gezündelt. IMAGO/Beautiful Sports Bild in Detailansicht öffnen
Ab der 57. Minute spielen die Breisgauer in Überzahl. Leipzigs Marcel Halstenberg kann Lucas Höler nur mit einer Notbremse stoppen und sieht dafür die Rote Karte. IMAGO/Picture Point LE Bild in Detailansicht öffnen
Trotz der Überzahl kann Freiburg die Führung nicht über die Zeit retten. In der 76. Minute trifft Christopher Nkunku zum 1:1-Ausgleich. Nach einem Freistoß verliert Lienhart das Kopfballduell gegen Orban und Nkunku drückt den Ball am langen Pfosten über die Linie. IMAGO/Matthias Koch Bild in Detailansicht öffnen
Das Spiel geht in die Verlängerung. Freiburgs Trainer Christian Streich gibt an der Seitenlinie alles und pusht sein Team noch einmal nach vorne. IMAGO/Matthias Koch Bild in Detailansicht öffnen
Glück für Freiburg, dass es kurz vor Schluss der Verlängerung keinen Elfmeter für Leipzig gibt. Nicolas Höfler tuschiert im Zweikampf gegen Dani Olmo leicht den Ball, so dass sich Schiedsrichter Stegemann auch nach Sichtung der Bilder gegen einen Strafstoß entscheidet. IMAGO/Ulrich Hufnagel Bild in Detailansicht öffnen
Die Entscheidung muss im Elfmeterschießen fallen. Nils Petersen tritt als erster Spieler für Freiburg an und verwandelt sicher. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Als nächstes tritt Christian Günter für die Breisgauer an. Doch der SC-Kapitän schießt seinen Elfmeter weit übers Tor. Keven Schlotterbeck verwandelt danach zwar sicher, doch weil Leipzig alle Elfer bei SC-Keeper Mark Flekken im Tor unterbringt, ist die Partie nach Ermedin Demirovics Lattenschuss zu Ende. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Große Enttäuschung bei den Freiburger Spielern. In einer packenden Partie verliert der Sport-Club sein erstes Pokalfinale der Vereinsgeschichte. IMAGO/Matthias Koch Bild in Detailansicht öffnen

Nach dem Spiel sei er auf der Suche nach seinem Trainerkollegen Christian Streich gewesen. "Und dann kam genau diese Person auf mich zu und meinte, ich soll mich doch bitte verpieseln und feiern gehen", sagte Tedesco. Er habe mit einem "Dankeschön" geantwortet, dazu warf er ihm als Retourkutsche eine Kusshand entgegen. "Daraufhin ist dann die Bank explodiert. Da muss ich sagen, dass das einfach schade ist", meinte Tedesco.

Tedesco: "Das tut nur weh"

Mit Leipzig habe er auch das Halbfinale der Europa League in Glasgow verloren. "Das tut nur weh", sagte der RB-Coach, "aber dann gibt man sich die Hand und es ist gut."

Halstenberg war nach einer Notbremse an SC-Stürmer Lucas Höler in der 57. Minute vom Platz geflogen. Leipzig gewann das Finale mit 4:2 im Elfmeterschießen.

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