Daniel Schwaab (Foto: imago images,  VI Images)

Fußball | Bundesliga

Daniel Schwaab – eine Karriere des Willens

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Freiburg, Leverkusen, U21-Europameister, Ausland, Champions League, VfB - Daniel Schwaab hat viel erlebt in seiner Karriere. Und nun die nächsten Erfolge als Trainer?

Er ist ein Mensch, der gerne an seine Grenzen geht, sich unablässig pusht, nicht aufgibt, kämpft, bis zum Umfallen. Und nein, er war kein Radprofi auch wenn man das meinen könnte, so wie er sich den Kandel, diesen Schwarzwälder Berg der höchsten Kategorie, mit scheinbarer Leichtigkeit hinaufarbeitet. Für Daniel Schwaab sind Ziele dazu da, erreicht zu werden. Unter anderem der Kandel bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. 1.241 harte Meter über dem Meeresspiegel.  

Seine Karriere beginnt früh. Daniel Schwaab kickt bereits mit vier Jahren in Waldkirch. Ab der D-Jugend pendelt er täglich von hier in die Freiburger Fußballschule. Sportlich ist er zunächst kein Überflieger, in der körperlichen Entwicklung nicht so weit wie andere, aber in Freiburg bekommt er das Vertrauen, das seine Karriere braucht. Sein Trainer Christian Streich verschiebt ihn aus dem Mittelfeld auf die rechte Abwehrseite. Mit Erfolg: Schwaab gewinnt mit Streichs A-Jugend den DFB-Pokal und feierte den Europameistertitel mit der vielversprechenden deutschen U-21.  

 Profikarriere, Meisterschaft und Champions League

Nun läuft es. Er schafft nicht nur den Sprung zu den Profis, er krönt den Schritt 2009 mit dem Aufstieg in die Bundesliga. Er nabelt sich ab, geht nach Leverkusen, wird 2011 mit Bayer zweiter, spielt Champions League. Vom Rhein geht es an den Neckar. Beim VfB Stuttgart wird er Abwehrchef, macht dort auch sein ersten Bundesligator gegen Hannover 96. Endlich! Im 134. Spiel. Nebenbei studiert er BWL. Dann stellt er sich der Herausforderung Ausland, wird in den Niederlanden mit PSV Eindhoven Meister und spielt auch hier Champions League.

  

Jetzt, nach dem Ende der aktiven Karriere, will er auch noch den Trainerschein machen. Damit wäre er qualifiziert fürs Management und für den Trainerjob. Sein Jugendtrainer Christian Streich ist sich sicher, der Daniel Schwaab kann beides: 

"Den Daniel kann ich mir in allen Bereichen vorstellen. Er ist schon sehr schlau in vielen Bereichen.  Vielleicht wird er Trainer, dann wird er ein guter Trainer, und wenn er ins Management geht, gehe ich fest davon aus, wird er gute Kraft im Management. Vielleicht macht er ja beides. Es gibt ja viele Leute, er ist ja noch jung, die erst Trainer sind und dann Manager."

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