Christian Streich schreit am Spielfeldrand (Foto: imago images, imago images / Sven Simon)

Fußball | Bundesliga

Die große Liebe: Christian Streich ist seit neun Jahren Trainer des SC Freiburg

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Authentisch, reflektiert, ehrgeizig. Christian Streich ist das Gesicht des SC Freiburg. Am 29. Dezember sitzt der mit Abstand dienstälteste Cheftrainer der Bundesliga seit neun Jahren auf der Bank der Freiburger. Der 55-Jährige ist nicht nur sportlich erfolgreich, er hat auch stets den passenden Spruch auf den Lippen – mal lustig, mal philosophisch, mal sportlich, mal gesellschaftskritisch. Zum neunten Jahrestag als SC-Trainer hat SWR Sport Streichs neun beste Zitate aus diesem Jahr zusammengetragen.

Christian streicht kickt den Ball in hohem Bogen.  (Foto: imago images, imago images / Christian Schroedter)
"Ich möchte gerne noch ein wenig weitermachen. Ich arbeite ja auf dem Kickplatz und nicht in einem Steinbruch." (Quelle: SZ) imago images / Christian Schroedter
"Ich? Als deutscher Nationaltrainer? Wissen Sie, wie viele Punkte wir gerade haben in Freiburg? Da gibt es noch ein paar 100 andere, die deutscher Nationaltrainer werden sollten. Das ist nett, dass Sie nachfragen. Danke. Aber ich glaube, das ist der Ehre zu viel." imago images / Jan Huebner
"Ich wäre nie Torhüter geworden. Ich hätte den Druck nicht ausgehalten. Ich hätte kein Tennisspieler werden können und kein Torhüter. Ich glaube, die meisten Berufe hätte ich nicht machen können. Die hätten mich durcheinandergebracht." imago images / Poolfoto
"Wii isch nicht Whiskey. Wii isch Wein. Ich bin mal irgendwo gewesen und habe gesagt: Ich hätte gern ein Glas Wii. Dann hat mir der Kellner einen Whiskey gebracht. Aber es war ja eigentlich richtig, weil es war ja näher am Whiskey als am Wein." imago images / Sportfoto Rudel
"Wenn es dunkel wird und Flutlicht brennt und keine Leut‘. Da fühlt man sich echt ein bisschen allein." (Christian Streich über Abendspiele in der Pandemie-Zeit) imago images / Pressefoto Baumann
"Hoffentlich dürfen wir dreimal nicht jubeln. Denn dann hätten wir drei Tore geschossen.“ (Christian Streich über die Corona-bedingte Restriktion beim Torjubel) imago images / Hartenfelser
"Es ist halt ungewohnt. Wenn es dann zurück echot. Hoffentlich erschrecke ich dann nicht vor meiner eigenen Stimme." (Christian Streich über Fußball ohne Zuschauer) imago images / Sven Simon
"Wenn Menschen beleidigt werden, die einen anderen Glauben oder eine andere Hautfarbe haben, müsste man einfach vom Platz runtergehen und nicht mehr weiterspielen. Es gibt Wichtigeres als Fußball.“ imago images / Michael Weber
"Wenn jemand nach gewissen Dingen fragt, sage ich, was ich denke. So bin ich erzogen worden, dass man sagt, was man denkt." (Quelle: SWR Sport "Steil der Fußballpodcast“) imago images / Jan Huebner
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