SC Freiburg Trainer Christian Streich am 16. Spieltag bei der 0:6-Niederlage gegen den VfL Wolfsbrug (Foto: IMAGO, IMAGO Bildnummer: 1022586312)

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SC Freiburg: Neustart nach dem Restart

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Mit einer krachenden 0:6-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist der SC Freiburg aus der Winterpause gestartet. Das hatte man sich nach dem bisherigen Verlauf der Hinrunde anders vorgestellt.

Ratlos standen Christian Streich und seine Spieler am Samstag nach Abpfiff auf dem Platz. Die Pleite gegen Wolfsburg viel zu hoch, der Start nach der langen Pause völlig verpatzt. "Jetzt haben wir am Samstag kollektiv eine aufs Maul gekriegt. Und zwar richtig. Einschließlich mir," sagte Coach Streich am Dienstag in der Pressekonferenz, "vielleicht war's gut. Für uns alle. Einschließlich mir." Denn wenige Tage nach Wolfsburg geht es schon wieder weiter - die Bundesliga hält in dieser Saison zahlreiche englische Wochen parat. Für den Sportclub ist das die Chance die Niederlage schnell abzuschütteln und wieder an die guten Leistungen des letzten Jahres anzuknüpfen.

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Fußball | Bundesliga SC Freiburg: Neustart nach dem Restart

Mit einer krachenden 0:6-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist der SC Freiburg nach der Winterpause gestartet. Das hatte man sich nach dem bisherigen Verlauf der Hinrunde anders vorgestellt.

Freiburg erwartet eine Topmannschaft

Mit der Eintracht aus Frankfurt wartet allerdings ein Gegner, der es den Freiburgern schwer machen könnte. Seit vier Spielen sind die Hessen ungeschlagen, haben den Sportclub von Tabellenplatz zwei verdrängt und sind in der Champions League eine Runde weiter - die Frankfurter sind gerade oben auf. "Das ist eine Topmannschaft," stellt auch Christian Streich klar, "wir müssen probieren mit viel Energie und Überzeugung aber auch mit der nötigen Balance ins Spiel zu gehen." Einen konkreten Matchplan gebe es noch nicht, das werde erst kurz vorher entschieden. Freiburgs Trainer verrät aber zumindest ein Detail: "Wir werden nicht hinten reinstehen, das machen wir eh nie. Wir werden auch nicht versuchen Frankfurt nur auszukontern."

Vincenzo Grifos Einsatz fraglich

Ob die Freiburger wieder auf ihren Torjäger Vincenzo Grifo setzen können ist weiter fraglich. Beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg hatte er krank gefehlt und auch bisher habe er noch nicht wieder mit der Mannschaft trainiert, sondern sei individuell auf dem Platz gewesen, erklärte Streich, "wenn er eine gute Nacht hat, ist er im Kader." Dann könnte der italienische Nationalspieler je nach Gesundheitszustand auch von der Bank kommen.

Auf einen Rückkehrer können die Freiburger allerdings setzen: Philipp Lienhart wird zurück in die Innenverteidigung kehren.

Christian Streich stellt Vereinsrekord rein

Für Christian Streich wird die Partie gegen die Eintracht ein besondere sein: Es ist sein 340. Bundesligaspiel an der Seitenlinie der Breisgauer. Damit zieht er mit Freiburgs Trainerlegende Volker Finke gleich. "Ich bin fast mein halbes Leben Trainer beim SC", resümiert der 57-Jährige, "das ist lang und das ist gut. Ich habe einen tollen Beruf. Viele Leute haben sehr viel schwierigere und sehr viel härtere Berufe als ich und kriegen sehr viel weniger dafür. Dafür bin ich dankbar."

Einen Legendenstatus hat Christian Streich ohnehin mittlerweile schon in Freiburg. Die größten Erfolge feierte der Sportclub mit ihm und auch das wie jedes Jahr ausgerufene Ziel "Klassenerhalt" ist in dieser Saison kein Thema mehr. Stattdessen winken schon wieder die internationalen Plätze. Da würde ein Erfolg gegen die Frankfurter am Samstag natürlich guttun.

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