STAND
REDAKTEUR/IN

Rückschlag für den SC Freiburg: Am 22. Bundesliga-Spieltag unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Streich vor heimischer Kulisse gegen Union Berlin mit 0:1 (0:0).

In einer erst im zweiten Durchgang etwas besseren Partie erzielte Grischa Prömel (64. Minute) per Kopf den Treffer des Tages. Dank des Sieges zog Union in der Tabelle am SC vorbei und verkürzte den Abstand auf die Europapokalplätze. Aber auch die Freiburger von Trainer Christian Streich stehen weiter im gesicherten Mittelfeld der Liga.

Es kommt zum Brüder-Duell

Nach elf Wochen Verletzungspause durfte sich Max Kruse im Schwarzwald-Stadion zwar lange warmlaufen, wurde von Union-Coach Urs Fischer aber nicht eingewechselt. Immerhin kam es im Breisgau aber noch zum vorab verbal aufgeheizten Duell der beiden Brüder Nico und Keven Schlotterbeck. Während Nico für die Berliner durchspielte, wurde Keven im zweiten Durchgang eingewechselt. "Union stand gut, wir waren nicht konsequent genug", befand Keven Schlotterbeck nach der Partie.

Zähe Partie

Ansonsten lieferte die lange Zeit zähe Partie nur wenige interessante Geschichten. Die jüngste Negativserie merkte man den Berlinern jedenfalls nicht an. Fischers Mannschaft war von Beginn an die aktivere. Anstatt abzuwarten, griffen die Gäste früh an. Mehr als ein harmloser Fallrückzieher von Joel Pohjanpalo (16.), eine nachträglich abgepfiffene Großchance durch Christopher Lenz (20.) sowie ein Distanzschuss von Robert Andrich (29.) sprangen dabei aber nicht heraus.

Dadurch entwickelte sich ein zähes Spiel, weil die Freiburger ihrerseits kein Mittel gegen die dichte Union-Defensive fanden. Da sich der SC im ersten Durchgang nicht eine einzige Torchance erarbeitete, erlebte Loris Karius im Tor der Berliner zunächst einen entspannten Nachmittag. Der 27-Jährige stand erneut in der Startelf, weil der verletzte Andreas Luthe die Reise nach Freiburg nicht mal angetreten hatte.

Rückkehrer Kruse schaute sich die mäßige Partie dagegen von draußen an. Was vor den Ersatzbänken passierte, war dabei teilweise sogar spannender als auf dem Spielfeld. Immer wieder beschwerten sich Streich und Fischer lautstark über Entscheidungen von Schiedsrichter Sören Storks. Von seiner Mannschaft bekam Streich bis dahin wenig zu sehen.

Freiburg zu selten gefährlich

Es dauerte bis zur 52. Minute, bis die Freiburger erstmals gefährlich wurden. Nach einer Flanke von Jonathan Schmid köpfte Lucas Höler den Ball aber nur auf das Tornetz. Zwölf Minuten später machte es Union dann besser. Anstatt über das Tor beförderte Prömel eine feine Hereingabe von Marcus Ingvartsen ins Netz. In der 83. Minute hätte der eingewechselte Petar Musa auf 2:0 erhöhen müssen, scheiterte aus spitzem Winkel jedoch am starken SC-Keeper Florian Müller.

Sport-Angebot in SWR Aktuell Schnell informiert, nah dran: SWR Sport auf Google und Alexa

Google und Amazon machen es möglich: Wer einen Sprachassistenten besitzt, kann rund um die Uhr sein aktuelles Update mit den wichtigsten Sportnachrichten für den Südwesten abrufen.  mehr...

Freiburg

Fußball | Bundesliga Wiedersehen beim SC Freiburg: Keven und Nico Schlotterbeck

Der Name Schlotterbeck steht für Fußball. Die Brüder Keven und Nico spielen beide in der Bundesliga. Doch der bekannteste und erfolgreichste Schlotterbeck ist sicherlich immer noch Onkel Niels.  mehr...

Fußball | Bundesliga SC Freiburg spielt unentschieden in Bremen

Der SC Freiburg kam am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga, wenige Tage nach der Vertragsverlängerung von Trainer Christian Streich, nicht über ein 0:0 beim SV Werder Bremen hinaus.  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN