Fussball 1. Bundesliga 11. Spieltag - 2223 - SC Freiburg vs. SV Werder Bremen - 22-10-2022 Nils Petersen (SC Freiburg 18) beim Aufwaermen.  (Foto: IMAGO, IMAGO Bildnummer: 1017030254)

SC Freiburg im Trainingslager

Nils Petersen: "Die Pause war jetzt doch sehr lang"

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INTERVIEW
Max Wöhr
AUTOR/IN
Anna Klär

Nach mehr als zwei Monaten ohne Bundesliga-Fußball freuen sich jetzt nicht nur die Fans auf den Start der Rückrunde - auch SC-Profi Nils Petersen will, dass es endlich wieder weiter geht.

Sonne, Strand, Sotogrande - der SC Freiburg verbringt die letzten Tage der Winterpause im Süden Spaniens. Klingt wie Urlaub, ist aber harte Arbeit. "Im Trainingslager fühlt man sich immer ein bisschen müde, egal, ob man 20 oder 34 Jahre alt ist", erzählt Nils Petersen lachend, "aber wir stehen in der Tabelle gerade gut da, deswegen ist die Stimmung gut, obwohl wir wirklich hart trainineren." Am 21. Januar startet der Sport-Club wieder in die Bundesliga, für Freiburgs Edeljoker ist das auch allerhöchste Zeit. "Also die Pause war jetzt doch sehr lang", findet Petersen, "sonst ist es so, dass man sagt 'Oh, jetzt geht's wieder in die harte Vorbereitung', dieses Mal hat sich das auf die Wochen vor und nach Weihnachten verteilt, so dass es doch sehr lange war."

SC Freiburg mit vielen großen Terminen

Die Vorfreude auf den Start der Liga ist groß, denn auf den Sport-Club kommen einige Highlights zu. "Wir starten gleich mit einer englischen Woche und haben ein wichtiges Pokalspiel Anfang Februar", erzählt Petersen, "dann noch die Auslosung in der Europa League Ende Februar. Das sind ja schöne Termine. Und wir stehen gut da, wir haben wenig Verletze. Also toi, toi, toi." Die Stimmung bei den Freiburgern ist natürlich gut. Platz zwei zur Winterpause, dazu ist man im Pokal und in der Europa-League eine Runde weiter - es könnte gerade schlechter laufen.

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Petersen bisher wenig im Einsatz

Petersens Einsatzzeit hielt sich in dieser Saison bisher in Grenzen. Er wird weiterhin - wie auch schon in den Jahren zuvor - oft als Joker eingewechselt. Aber bisher lässt das erste Bundesligator noch auf sich warten. Immer mehr junge Talente drängen beim Sport-Club nach oben, dazu kam Anfang der Saison mit Michael Gregoritsch noch einer, der für den 34-jährigen Petersen Konkurrenz auf seiner Position bedeutet. Seine Fans können trotzdem aufatmen, denn über einen Wechsel denkt er aktuell nicht nach. "Wir können viel erreichen und es wäre schade etwas davon zu verpassen", sagt der Freiburg-Stürmer.

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Professionelleres Training

Seit Jahren arbeiten sich die Breisgauer Stück für Stück weiter nach vorne. Das hat natürlich auch Freiburgs Dauerbrenner Nils Petersen bemerkt, der in sein achtes Jahr mit dem Sport-Club geht. Ein Faktor für den aktuellen Erfolg könnte seiner Meinung nach auch das veränderte Training sein: "Von den Abläufen haben wir uns schon weiterentwickelt. Wir haben auch Personen eingestellt, die fundiertes Wissen mitbringen und wir haben uns mittlerweile auch einen Rhythmus angeeignet, der uns einfach gut tut," sagt der 34-Jährige, "das hat vielleicht dafür gesorgt, dass wir Zweiter sind und gute Werte aufweisen, ob im Läuferischen oder in anderen Dingen."

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Lieblingsdisziplin im Training

Trotzdem bringen die Laufeinheiten natürlich nicht immer Laune - Nils Petersen hält sich lieber an die Übungen mit Ball: "Das klassische "Fünf-gegen-Zwei" macht mir immer Spaß", erzählt er, "und für mich als Stürmer natürlich auch alles, was im Sechzehner ist. Das lieb' ich." Freiburg-Fans können also sicher sein: Nils Petersen feilt in Sotogrande am Liebsten an seiner Torgefährlichkeit - und dann klappt es vielleicht ja auch schon bald mit dem ersten Saisontor in der Bundesliga.

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