Dominique Heintz (SC Freiburg) im Spiel gegen Leipzig (Foto: Imago, IMAGO / Picture Point LE)

Fußball | Bundesliga

SC Freiburg verliert gegen Leipzig - Schmid zieht mit Ribéry gleich

STAND

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hatte am 24. Spieltag gegen RB Leipzig keine Chance und verlor deutlich mit 0:3. Für Freiburgs Jonathan Schmid gab es dennoch einen Rekord.

Christopher Nkunku (41. Minute), Alexander Sörloth (64.) und Emil Forsberg (79.) sorgten mit ihren Toren für den sechsten Leipziger Bundesliga-Sieg in Serie. Während sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann bei sonnigem Wetter im Schwarzwald-Stadion wie eine Meistermannschaft präsentierte, zeigten die Freiburger eine ihrer schwächsten Saisonleistungen.

Streich forderte: "Widerstand, Widerstand"

RB musste jedoch zunächst viel Geduld aufbringen. Freiburg stand von Beginn an extrem tief und verteidigte fast jeden Gäste-Angriff mit der kompletten Mannschaft. Leipzig hatte dadurch fast permanent den Ball, fand aber erst keine Lösungen gegen das Bollwerk der Gastgeber. SC-Coach Christian Streich war damit lange zufrieden. "Widerstand, Widerstand", forderte Streich immer wieder von seinen Spielern. Doch gleich der erste Freiburger Fehler brach den Widerstand. Kurz vor der Pause eröffnete Torwart Florian Müller das Spiel flach durch die Mitte, wo Baptiste Santamaria nach dem riskanten Pass unmittelbar von Leipzigs Kevin Kampl gestört wurde. Dadurch sprang der Ball zu Yussuf Poulsen, der nur noch querlegen musste auf Nkunku. Dieser traf ins leere Tor.

Schmid ist französischer Rekordspieler

Die Gastgeber lieferten über weite Strecken eine harmlose Vorstellung ab. Anstatt den Angriff auf die Europapokalplätze zu forcieren, wurde der SC erst nach dem Gegentreffer etwas mutiger. Letztlich durfte sich der Sport-Club aber nur über den 273. Bundesliga-Einsatz von Außenbahnspieler Jonathan Schmid freuen. Dadurch ist der 30-Jährige nun gemeinsam mit Franck Ribéry französischer Rekordspieler der Liga. Wie von fast allen Freiburger Spielern war aber auch von Schmid nicht viel zu sehen.

Stattdessen wiederholte sich die Geschichte aus der ersten Halbzeit: einen erneuten Fehler der Gastgeber nutzte Leipzig eiskalt aus. Diesmal konnte Nicolas Höfler den Ball im Zentrum nicht richtig verarbeiten, wieder ging der starke Kampl dazwischen. Über zwei schnelle Stationen landete der Ball bei Sörloth, der flach einschob. Auch das 3:0 leitete Kampl mit einem Pass auf den Norweger ein, der diesmal in den Rückraum auf den eingewechselten Forsberg ablegte. Der Schwede zirkelte den Ball rechts unten ins Netz.

Sport erklärt Salary Cap: Kann eine Gehaltsobergrenze den Fußball retten?

Millionengehälter für Spieler sind im Profi-Fußball längst Normalität. Die Gefahr: Steckt ein Club zu viel Geld in seinen Kader, sind wirtschaftliche Probleme nicht weit. Braucht der Fußball eine Gehaltsobergrenze?  mehr...

STAND
AUTOR/IN