IMAGO  Ulrich Hufnagel (Foto: imago images, Jonathan Schmid (SC Freiburg) gegen Adam Szalai (FSV Mainz 05).)

Fußball | Bundesliga

Freiburgs Jonathan Schmid ist Rekord-Franzose der Bundesliga

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Mit dem Spiel des SC Freiburg bei Mainz 05 ist Jonathan Schmid französischer Rekordspieler in der Fußball-Bundesliga geworden. Damit ist er alleiniger Rekordhalter vor Bayern-Star Franck Ribery.

274 Mal stand Jonathan Schmid schon in der Fußball-Bundesliga auf dem Platz. Der 30-Jährige überholte damit Franck Ribery, der für Bayern München 273 Partien in der Bundesliga bestritten hatte. Schmid spielte auch für die TSG 1899 Hoffenheim und den FC Augsburg in Liga eins.

Schmids Vorgänger: Die Rekord-Franzosen in der Bundesliga

Von Gilbert Gress bis Jonathan Schmid haben einige Franzosen ihre Spuren in der Bundesliga hinterlassen. Auch bei den Südwest-Clubs:

Gilbert Gress (rechts) im Zweikampf mit Dieter Brenninger vom FC Bayern (Foto: imago images, IMAGO / WEREK)
Mit ihm fing alles an: Gilbert Gress (rechts) war der erste Franzose in der Bundesliga. Von seinem Heimatort Straßburg aus war es auch nicht besonders weit nach Stuttgart. 149 Spiele machte Gress in der Bundesliga. Alle für den VfB. In der Liste der Rekord-Franzosen steht er aktuell immer noch auf Platz 8. IMAGO / WEREK Bild in Detailansicht öffnen
In Kaiserslautern erinnert man sich... sagen wir mal mit gemischten Gefühlen an ihn: Youri Djorkaeff (links). Für vier Millionen Mark kam der damals frisch gebackene Weltmeister in die Pfalz, brachte es in drei Jahren aber nur auf 55 Bundesligaspiele. Mehr hat in Kaiserslautern aber auch kein anderer Franzose. Rekord! IMAGO / Camera 4 Bild in Detailansicht öffnen
Der Top-Franzose in Karlsruhe könnte dem Namen nach auch aus Durlach kommen. Geboren ist Marc Keller aber im französischen Colmar. Immerhin 61 Ligaspiele machte Keller für den KSC, dann ging es für die Karlsruher in die zweite Liga und für Keller nach England. IMAGO / Team 2 Bild in Detailansicht öffnen
Der Franzose mit den meisten Einsätzen für Mainz 05 läuft auch heute noch in Rot-Weiß auf: Moussa Niakhaté (rechts). Hier bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Stürmer fällen. Ob's eine längere Beziehung mit der Bundesliga wird, muss sich noch zeigen. Im Januar bekam er von seinem Trainer Bo Svensson jedenfalls vorerst "Wechselverbot". IMAGO / Pressefoto Baumann Bild in Detailansicht öffnen
Auf Partys gerne gesehen, aber ungern gehört: Anthony Modeste. Mit 62 Spielen für die TSG Hoffenheim ist er dort der Rekordhalter unter den Franzosen. Insgesamt kommt er auf ganze 158 Bundesligaspiele. Ohne den Ausflug nach China hätte es vielleicht sogar für die Top Fünf gereicht. So war aber kein Herankommen an: IMAGO / Fotostand Bild in Detailansicht öffnen
Bixente Lizarazu, wie man ihn in München am liebsten sah: Schale in der Hand und Brett unter der Brust. Lizarazu sorgte nicht nur für einige Knoten in den Zungen deutscher Fußball-Moderatoren, sondern war auch quasi der erste einer ganzen Reihe von Grands Seigneurs beim Münchener Dauermeister. Mit 183 Bundesligaspielen belegt er Platz Fünf unter seinen Landsmännern. Nur ein Spiel mehr machte.... IMAGO / Lackovic Bild in Detailansicht öffnen
... der nächste Bayer in der Liste: Willy Sagnol (vorne). In München bis heute mindestens so innig geliebt, wie ihn Luca Toni hier herzt. Nach seiner aktiven Karriere zog es ihn ins Trainergeschäft, auf den großen Durchbrich wartet er aber noch. Aktuell trainiert er die Nationalelf von Georgien. IMAGO / ActionPictures Bild in Detailansicht öffnen
Ähnlich lieb hat man Matthieu Delpierre wohl beim VfB Stuttgart auch heute noch. In Delpierres Stuttgarter Zeit fallen einige Auftritte auf europäischer Bühne, ein DFB Pokalfinale und natürlich die Meisterschaft 2007. Mit seiner Zeit in Hoffenheim kommt er auf 185 Spiele und damit Platz drei, WEIT hinter... IMAGO / Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
... Franck Ribery (links im Bild). 273 Bundesligaspiele, alle für den FC Bayern München. Eine Legende an der Isar. Zu Spitzenzeiten, wie hier auf dem Bild, war er (wenn überhaupt) nur von drei Gegenspielern zu stoppen. In der Liste der Rekord-Franzosen reicht es trotzdem nur noch für den zweiten Platz. IMAGO / Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Denn Jonathan Schmid vom SC Freiburg hat schon gleichgezogen und wird vorbei ziehen. Schmid kam schon in der Jugend nach Freiburg, machte hier auch seine ersten Bundesliga-Spiele. Nach Ausflügen nach Hoffenheim und Augsburg kam er 2019 zurück und bleibt hoffentlich noch eine Weile. Schmid ist erst 30, hat also beste Chancen, einen Rekord für die Eweigkeit aufzustellen. IMAGO / Eibner Bild in Detailansicht öffnen

Frank Ribery hatte schon Grüße geschickt

Bereits am vergangenen Spieltag hatte Schmid mit Ribery gleichgezogen und deswegen auch eine Grußbotschaft von diesem erhalten.

"Hallo Monsieur Streich und hallo Jonathan", sagte Ribery. "273 Bundesliga-Spiele. Wahnsinn. Das schaffen nur die Besten. Viele Grüße nach Freiburg." Hintergrund dieser Grußbotschaft war eine Aufforderung des Freiburger Trainers Christian Streich: "Man müsste dem Franck sagen, er soll mal die sozialen Netzwerke für etwas Positives nutzen und dem Johnny mal einen schönen Gruß schicken aus Florenz."

Freiburg

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