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Der SC Freiburg war in der Hinrunde eines der Überraschungsteams der Bundesliga. Platz acht und 26 Punkte - so lautet die stolze Bilanz der Mannschaft von Trainer Christian Streich. Der SC-Coach erfuhr zu Jahresbeginn für seine starke Arbeit Anerkennung von 239 Bundesliga-Profis - und sprach mit SWR Sport im Trainingslager im spanischen Sotogrande darüber.

In einer Umfrage des Fachmagazins "kicker" unter den aktuellen Bundesliga-Spielern wurde unter anderem die Frage gestellt: "Wer ist derzeit der beste Trainer der Welt?" 239 Profis beteiligten sich - und wählten Freiburgs Coach Streich hinter Jürgen Klopp (FC Liverpool) und Pep Guardiola (Manchester City) auf Rang drei. Auf den 54-Jährigen entfielen zwar "nur" 1,3 Prozent der Stimmen - trotzdem eine schöne Anerkennung.

"Lieber Dritter als gar nicht erwähnt"

"Ich danke allen fünf oder sechs Spielern, die mich so positiv sehen", sagte Streich scherzhaft im Gespräch mit SWR Sport, um dann - nun ernsthafter - nachzulegen: "Mir ist es lieber, wenn ich Dritter bin, als wenn ich gar nicht erwähnt werde. Ich finde es super!"

"Offensichtlich machen wir in Freiburg nicht alles falsch"

Die Wahl der Bundesliga-Profis sei "Wahnsinn, unglaublich", so Streich weiter: "Das ist toll. Offensichtlich machen wir in Freiburg nicht alles falsch. Ich freue mich total."

Und auch in der Rückrunde wollen die Breisgauer möglichst viel richtig machen. Zum Auftakt tritt der SC beim FSV Mainz 05 an (18.01., 15:30 Uhr). Bereits dort solle seine Mannschaft, so Streich, den Grundstein für eine gute restliche Saison legen.

"Keine breite, sondern eine normale Brust"

"Wir gehen nicht mit einer breiten, sondern mit einer normalen Brust in die Rückrunde. Wenn wir dann Punkte holen und gewinnen, dann wird die Brust breiter", sagte Streich: "Aber wir werden auch nicht mit Panik in die Spiele gehen."

"In Mainz, da geht's ab"

Bei den Rheinhessen erwartet der SC-Coach ein umkämpftes Spiel: "In Mainz, da geht's ab! Die haben zuletzt gut gespielt und haben den Trainer gewechselt. Da wird Alarm sein. Wir müssen versuchen, ein gutes Spiel zu machen und zu gewinnen. Dann wird die Brust richtig breit."

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