Der SC Freiburg setzt seinen Höhenflug fort: "Das ist der Hammer" (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

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Der SC Freiburg setzt seinen Höhenflug fort: "Das ist der Hammer"

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Der SC Freiburg hat seinen Höhenflug auch beim Rückrundenauftakt der Bundesliga fortgesetzt. Die Breisgauer schlugen den VfB Stuttgart und haben nun 21 Punkte aus den zurückliegenden zehn Partien geholt.

Ein paar Stunden des Sonntags opferte Christian Streich. "Ich muss ja noch Video-Analyse machen", antworte der Trainer des SC Freiburg auf die Frage, ob die zwei freien Tage für die Profis auch für ihn gelten: "Aber einen Tag gebe ich mir auch frei - vielleicht auch eineinhalb."

Zwischenspurt im Stil eines Champions-League-Aspiranten

Die kurze Pause nach dem 2:1 (2:1) beim Rückrundenauftakt gegen den VfB Stuttgart haben sich Streich und seine Schützlinge redlich verdient. Denn obwohl der Sieg im baden-württembergischen Duell glücklich war, setzten die Breisgauer dennoch ihren erstaunlichen Höhenflug fort. Der Sport-Club hat in den vergangenen zehn Partien nur eine Niederlage (1:2 bei Bayern München) kassiert und in dieser Phase 21 Punkte geholt.

Streich stolz auf die Serie

Dieser Zwischenspurt im Stil eines Champions-League-Aspiranten ist selbst für Streich, dessen Team nach acht Spieltagen gerade einmal sechs Zähler auf dem Konto hatte, kaum nachvollziehbar. "Diese Serie ist für uns der Hammer. Dass wir 27 Punkte haben, ist einfach ein Hammer", gab der 55-Jährige zu Protokoll.

Vorerst kein Blick nach oben

Doch obwohl der SC nur zwei Zähler Rückstand auf einen Europacup-Platz aufweist, will Streich in gewohnter Manier nichts von höheren Zielen wissen. "Das können Sie gerne machen. Der Blick ist frei - nicht nur die Gedanken", antwortete der Trainer auf die Frage, ob er jetzt nach oben schauen wolle: "Aber mich interessiert das null. Mich interessiert die Entwicklung der Spieler und wie der SC weiter die Saison gestaltet. Die Mannschaft ist intakt, sie hat einen guten Spirit - und das wollen wir beibehalten."

Dass die Mannschaft intakt ist, hat sie auch beim ersten Heimsieg gegen den schwäbischen Rivalen seit November 2012 unter Beweis gestellt. Denn obwohl die Gäste in der zweiten Hälfte drückend überlegen waren, verteidigten die Freiburger mit großer Kampfkraft und Moral die Führung. So reichten die Tore von Ermedin Demirovic (14.) und Woo-Yeong Jeong (37.) zum Sieg.

"Wir sind eine große Famile"

Und obwohl Streich derzeit zum wiederholten Mal unter Beweis stellt, dass er zu den besten Trainern der Liga gehört, strebt er keinen Wechsel zu einem Topklub an. "Ich denke nicht an solche Sachen, ich fühle mich wahnsinnig wohl hier", sagte der Coach bei Sky: "Wenn es nicht läuft, wirst du nicht gleich infrage gestellt. Wir sind eine große Familie hier."

Machtkampf beim VfB

Etwas anders sieht es beim VfB aus. Zum Machtkampf zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger und dem Präsidenten Claus Vogt gesellt sich mittlerweile auch eine sportliche Krise. Der Aufsteiger (22 Zähler) hat nur eine der vergangenen sieben Partien gewonnen. In Freiburg reichte das Tor von Silas Wamangituka (7.) nicht. Das lag vor allem daran, dass die Stuttgarter auch beste Chancen nicht verwerten konnten. Besonders kläglich war der Foulelfmeter von Nicolas Gonzalez, der eher einer Rückgabe auf den Freiburger Torwart Florian Müller gleich kam (45.).

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