Der Freiburger Jubel nach dem späten 1:1 gegen Piräus. (Foto: IMAGO, IMAGO / Eibner)

Fußball | Europa League

Freiburg holt spätes Remis und steht im Europa-League-Achtelfinale

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Nicole Schmitt

In der Europa League hat der SC Freiburg unentschieden gegen Olympiakos Piräus gespielt. Lukas Kübler gelang der späte Ausgleichstreffer für den Sport-Club, der sich vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert hat.

Lange sah es nach der ersten Freiburger Niederlage in der Europa League aus. Doch nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gelang Lukas Kübler in der Nachspielzeit der Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen Olympiakos Piräus. Youssef El-Arabi hatte die Gäste in der 17. Minute in Führung gebracht. Nach vier Siegen und einem Unentschieden steht der Sport-Club damit vorzeitig im Achtelfinale. Weil Nantes im zweiten Spiel der Gruppe G 2:1 gegen Qarabag siegte, hätte Freiburg auch im Falle einer Niederlage gegen Piräus bereits das Achtelfinale erreicht.

Freiburg gerät gegen Piräus früh in Rückstand

Dabei begann der griechische Rekordmeister angriffslustig und kam bereits in der ersten Aktion zum Abschluss. Doch Georgios Masouras' Schuss ging deutlich übers Tor. Die Freiburger brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Als das Team von Christian Streich nach rund einer Viertelstunde dann immer mehr Druck aufbaute, gingen auf einmal die Gäste in Führung: Masouras kam über die rechte Seite und spielte den Ball flach in die Mitte zu Pep Biel. Dessen Schuss aus dem Rückraum konnte SC-Keeper Mark Flekken zwar parieren, allerdings lauerte El-Arabi im Sechzehner und staubte zur 1:0-Führung ab (17. Minute).

Sport-Club mit schwacher erster Halbzeit

Nur sieben Minuten später hatten die Breisgauer dann Glück, dass Piräus nicht auf 2:0 erhöhte: Masouras traf nach einem gut ausgespielten Konter aus spitzem Winkel nur das Außennetz. In der Folge machten die Freiburger, die Olympiakos Piräus im Hinspiel souverän mit 3:0 besiegten, dann zwar mehr fürs Spiel, aber in der Vorwärtsbewegung fehlte dem Sport-Club der Zug zum Tor.

Erst nach 35 Minuten kam der Bundesliga-Dritte im ausverkauften Europa-Park Stadion dann mal gefährlich vors gegnerische Tor. Doch Kyereh verpasste Grifos scharfe Flanke um Zentimeter. So blieb es bis zur Halbzeit beim knappen, aber verdienten Freiburger Rückstand.

Freiburg nach Seitenwechsel stärker

Nach der Pause schickte Christian Streich sein Team unverändert zurück aufs Feld. Die Freiburger versuchten, nun mehr Offensivdruck aufzubauen und kamen mit Nicolas Höfler (58.) und Kübler (59.) zweimal zum Abschluss. Aber auch die Gäste spielten weiter nach vorne. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Strafraumsituationen auf beiden Seiten.

Mit einem Dreifachwechsel versuchte SC-Coach Streich noch einmal frischen Wind ins Team zu bringen: In der 63. Minute kamen Maximilian Eggestein, Woo-yeong Jeong und Noah Weißhaupt für Yannik Keitel, Daniel-Kofi Kyereh und Ritsu Doan. Nun wenige Minuten später kam dann auch noch Nils Petersen, der nach einem guten Zuspiel von Weißhaupt die Chance zum Ausgleich hatte (76.). Doch Petersens Direktabnahme kam zu mittig aufs Tor und Piräus' Keeper Alexandros Paschalakis parierte.

Piräus hält Freiburger Druck lange Stand

In der Schlussviertelstunde spielten fast nur noch die Gastgeber, die alles nach vorne warfen, um doch noch zum Torerfolg zu kommen. Aber Torhüter Paschalakis avancierte mit einer Parade nach der anderen immer mehr zum Spieler des Spiels. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit konnte er dem Freiburger Offensivdruck dann nicht mehr standhalten und Kübler köpfte nach einer Ecke von Christian Günter zum 1:1-Ausgleich. Die Breisgauer stehen nach vier Siegen und einem Unentschieden vorzeitig im Achtelfinale der Europa League.

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Nicole Schmitt

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