STAND
REDAKTEUR/IN

Selbst den großen FC Bayern München hat Christian Streich als Trainer schon besiegt. Doch auf einen Erfolg über Borussia Dortmund muss er weiter warten. Seit seinem Amtsantritt als Chefcoach beim SC Freiburg im Januar 2012 hält die Misere an.

Beim ernüchternden 0:4 in Dortmund am dritten Bundesliga-Spieltag konnte der 55-Jährige immerhin in der ersten halben Stunde hoffen. Als sein Team dem hohen Favoriten gekonnt Gegenwehr leistete. Doch mit dem Treffer des norwegischen Nationalspielers Erling Haaland in der 31. Minute zum 1:0 nahm die für Streich mittlerweile altbekannte Geschichte ihren Lauf.

"Nach dem Führungstreffer hatte Dortmund Oberwasser"

"Es wurde schon unruhig im Stadion", sagte der SC-Coach: "Aber nach dem Führungstreffer hatte Dortmund Oberwasser. Dieses Tor hat uns verunsichert."

Vier Auswechslungen auf einmal

Auch sein Versuch, beim Stand von 0:2 das neuerliche Unheil noch abzuwenden und gleich alle drei Offensivspieler Lucas Höler, Nils Petersen und Roland Sallai zeitgleich in der 55. Minute auszuwechseln, blieb ohne die erhoffte Wirkung. "Es ist uns in der Offensive wenig gelungen. Es stand 2:0, es ging wenig nach vorne. Das war für uns okay", erklärte Freiburgs Stürmer Nils Petersen die ungewöhnliche Aktion gegenüber SWR Sport: "Das sollte dann vielleicht auch eine Signalwirkung für den Gegner haben."

So kam es, wie es kommen musste. Emre Can (47.), erneut Haaland (66.) und Felix Passlack (90.) erhöhten für den BVB. "Wir haben die Bälle zu leicht verloren", monierte der SC-Coach. Streich kassierte in seinem 292. Spiel seine 100. Niederlage - ausgerechnet gegen den Angstgegner.

"Wir waren einfach nicht gut genug"

"Wir waren einfach nicht gut genug, um hier etwas zu holen", gab Streich nach dem Spiel zu. Auch Stürmer Petersen stieß ins gleiche Horn: "Wir sind lange nicht so unter die Räder gekommen. Die Niederlage an sich tut schon weh - und wenn sie so hoch ausfällt, dann schmerzt das doppelt."

Fußball | Bundesliga Der gelungene Einstand von Freiburgs Neuzugang Baptiste Santamaria

Manchmal fehlen nur ein paar Zentimeter zum schnellen Ruhm - wie bei Baptiste Santamaria. Der Neueinkauf hätte für den SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg (1:1) zum Matchwinner werden können. SWR-Sport-Reporter Günther Schroth hat das Spiel und den Neuzugang der Breisgauer beobachtet.  mehr...

Neues Sport-Angebot in SWR Aktuell Schnell informiert, nah dran: SWR Sport auf Google und Alexa

Zusätzliche Sendungen am Abend und am Wochenende machen es möglich: Wer einen Sprachassistenten von Google oder Amazon besitzt, kann ab sofort rund um die Uhr sein aktuelles Update mit den wichtigsten Sportnachrichten für den Südwesten abrufen.  mehr...

Fußball | Bundesliga Freiburg kassiert klare Pleite beim BVB

Der SC Freiburg ist am dritten Bundesliga-Spieltag ist bei Borussia Dortmund chancenlos und verliert mit 0:4 (0:1).  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN