Chrisitan Günter ist mit dem SC Freiburg im Trainingslager in Sotogrande.  (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | Bundesliga

SC-Kapitän Günter zum Trainingslager: "Als 18-Jähriger habe ich es auch noch anders weggesteckt"

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Christian Günter spielt bereits in seiner elften Saison beim SC Freiburg. Im Interview mit SWR Sport spricht der SC-Kapitän über sich verändernde Trainingslager, die Vorfreude auf die Rückrunde und seine Familie, die er nach neun Tagen unter der spanischen Sonne schon ziemlich vermisst.

Neun Tage Trainingslager im spanischen Sotogrande liegen hinter Christian Günter und seinen Freiburger Teamkollegen. "Noch geht's mit den Beinen", sagt der SC-Kapitän im Interview mit SWR Sport und lacht. "Aber die 90 Minuten morgen werden noch einmal hart werden", so Günter weiter. Dann tritt der Sport-Club zum Trainingsspiel gegen den Hamburger SV an. Es wird der letzte Test vor dem Rückrundenstart am 21. Januar (15:30 Uhr) beim VfL Wolfsburg sein.

Günter: Trainingslager haben sich in den letzten Jahren verändert

Auf die Rückrunde fühlt sich Günter zum Ende eines intensiven Trainingslagers gut vorbereitet. "Wir sind froh, dass wir hier so tolle Bedingungen haben und hart arbeiten können", resümiert der 29-Jährige, der inzwischen schon einige Trainingslager mit dem SC hinter sich hat. "Das siebte oder achte wird's wahrscheinlich sein mittlerweile."

Seit seinem ersten 2012 habe sich aber einiges verändert. Die Einheiten seien kürzer, aber intensiver als damals. "Über die Jahre hat sich das Spiel verändert und somit auch das Training und die Trainingsformen", sagt der Linksverteidiger und ergänzt grinsend: "Als 18-Jähriger habe ich es auch noch anders weggesteckt."

Familienmensch Günter freut sich auf Rückkehr nach Freiburg

Wehmut, dass die Zeit unter Palmen im andalusischen Sotogrande nun bald vorbei ist, verspüre Günter "wirklich überhaupt nicht". Das liege aber nicht an den intensiven Trainingseinheiten, sondern besonders an seiner Familie. "Ich vermisse meine kleine Tochter, meine Familie, meine Frau doch schon extrem. Wenn man mal zehn Tage weg ist, das ist einfach eine lange Zeit", sagt Günter.

Außerdem wird's nach der langen Vorbereitung, laut Günter, auch mal wieder Zeit für ein Pflichtspiel. "Ich freue mich auch wieder auf die Bundesliga. Das ist das, warum wir das hier machen", sagt der Breisgauer. "Natürlich macht's auch Spaß, mit den Jungs zusammen zu sein, aber schlussendlich trainieren wir hier, um Pflichtspiele zu machen und da geht's nächste Woche wieder los und da freuen wir uns".

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