Der SC Freiburg II verliert gegen 1860 München mit 1:2 und bekeam zwei Platzverweise.  (Foto: IMAGO, IMAGO/Beautiful Sports)

Fußball | 3. Liga

Nach zwei Platzverweisen: SC Freiburg II verliert knapp gegen 1860 München

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Am 33. Spieltag der 3. Liga hat der SC Freiburg II 1:2 (1:2) gegen den TSV 1860 München verloren. Das Team von Thomas Stamm spielte ab der 14. Minute in Unterzahl und steht nach der Niederlage auf dem elften Tabellenplatz.

Nach der 0:6-Niederlage im Hinspiel waren die Freiburger eigentlich auf Wiedergutmachung aus. Doch die Münchner starteten gut und übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle. Richtig bitter wurde es für den SC Freiburg II dann in der 14. Minute, als Sandrino Braun-Schumacher die Rote Karte sah. Der Innenverteidiger kam nach einem langen Pass auf Marcel Bär zu spät und stoppte den kurz vor der Strafraumgrenze mit einer Notbremse. Den daraus resultierenden Freistoß verwandelte Münchens Richard Neudecker zum 1:0 für die Gäste (16.). Trotz der frühen Unterzahl hatten die Breisgauer in der Folge mehr Zug nach vorne und setzten mehr Offensiv-Akzente als vor dem Platzverweis. Aber genau in dieser Phase schockte der Aufstiegsapirant die Gastgeber erneut: Yannick Deichmann mit dem 2:0 (32.). Nach einer weiten Flanke von der linken Außenbahn stand der völlig frei vor dem Tor und schob aus kurzer Distanz ein.

Bei den Freiburgern dürften Erinnerungen ans Hinspiel wach geworden sein, doch statt die Köpfe hängen zu lassen, kämpfte der SC aufoperungsvoll weiter. Mit Erfolg. In der 38. Minute gelang Emilio Kehrer der 1:2-Anschlusstreffer. Enzo Leopold schlug von rechts eine Flanke aus dem Halbfeld Richtung Elfmeterpunkt. Dort lauerte Kehrer, der den Ball am etwas zögerlichen Keeper Marco Hiller vorbei schob.

Freiburg II ab 58. Minute nur noch zu neunt

Nach dem Seitenwechsel hatte Kehrer dann sogar die große Chance zum Ausgleich. Doch der Stürmer scheiterte gleich zweimal am gegnerischen Torwart. Aus diesen Möglichkeiten schienen die Freiburger neuen Mut zu schöpfen und übernahmen sogar die Spielkontrolle. In dieser Druckphase musste der SC dann aber den nächsten Rückschlag hinnehmen. Sascha Risch sah innerhalb von 87 Sekunden zuerst die Gelbe Karte wegen Zeitverzögerung und dann die Gelb-Rote nach einem Foul an Neudecker. Eine harte aber vertretbare Entscheidung. Die Freiburger ab der 58. Minute also nur noch zu neunt. Die Löwen nutzten nun die neuen Freiräume, konnten die vor knapp 4.000 Zuschauern aber nicht zum vorentscheidenden 3:1 ummünzen. Und auch die Freiburger kämpften in einer immer hitziger werdenden Partie bis zum Schluss weiter, mehr als ein achtbares 1:2 war in doppelter Unterzahl allerdings nicht drin.

Nach der Niederlage steht der SC Freiburg II weiter im gesicherten Mittelfeld auf Rang elf. Am nächsten Spieltag tritt das Team von Thomas Stamm dann beim SV Waldhof Mannheim zum badischen Duell an.

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