Timo Werners Doppelpack 2013 (Foto: Imago, imago sportfotodienst)

Fußball | Bundesliga Timo Werner: Ein Schwabe als Freiburg-Schreck

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Am 10. November 2013 stand Timo Werner erstmals in einem Bundesliga-Spiel dem SC Freiburg gegenüber. Zehn Spiele und fast 5 Jahre später ist er der heimliche Freiburg-Schreck.

Es war der 12. Spieltag der Saison 2013/14 in der Fußball-Bundesliga. Der junge VfB-Profi Timo Werner bestritt in Freiburg sein erst zehntes Bundesligaspiel. Und wurde mit gerade mal 17 Jahren zum jüngsten Doppeltorschützen der Liga: Er erzielte beim 3:1 Sieg seines VfB Stuttgart die Tore zum 2:0 und 3:1.

"Gegenmittel darf was kosten!"

Inzwischen hat Werner als VfB- bzw. Leipzig-Profi zehn Spiele gegen Freiburg hinter sich. Und zehn Tore erzielt. Gegen keinen anderen Verein hat der gebürtige Stuttgarter so oft getroffen. Gegen kaum einen anderen Spieler tun sich die Freiburger mit einem Gegenmittel so schwer: "Wenn sie eins haben, kaufe ich es ihnen ab, es darf auch ein bisschen was kosten", scherzte SC-Trainer Christian Streich mal auf Werner angesprochen. Im Spiel danach feierte Freiburg einen 2:1-Heimerfolg (20.01.2018), aber selbst da traf Werner. Überhaupt traf der Nationalstürmer in den zehn Bundesligaspielen gegen Freiburg nur dreimal nicht. Wie er dann auf zehn Tore in zehn Spielen kommt? Doppelpacker halt. Und das gleich doppelt, nach 2013 gelang Werner das auch im August 2017. Wie hat es Christian Streich mal so passend gesagt: "Er ist ein Spieler, der immer für Furore sorgt!" Am Samstag hätte in Freiburg niemand etwas gegen eine Schaffenspause.

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