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Fußball | Bundesliga Freiburg unterliegt Klinsmanns Hertha

Der SC Freiburg hat sein Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin mit 0:1 verloren. Den Siegtreffer für den Hauptstadtclub erzielte der Ex-Freiburger Vladimir Darida.

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Jürgen Klinsmann hat seinen ersten Sieg als Trainer von Hertha BSC Berlin eingefahren und das erste "Trainer-Duell" mit Christian Streich für sich entschieden. Die Berliner setzten sich zu Hause gegen den SC Freiburg nach einem Tor des Ex-Freiburgers Vladimir Darida (53.) am Ende durchaus verdient mit 1:0 (0:0) durch und feierten im dritten Spiel unter Klinsmann den ersten Dreier.

Freiburg verliert Spitzengruppe aus den Augen

Der SC Freiburg kassierte in dem tristen Kick hingegen seine vierte Saisonniederlage und verlor in der Tabelle die Spitzengruppe ein wenig aus den Augen. Trotz offensiver Ausrichtung vermied Hertha zunächst das Risiko und tat sich bei der Spielgestaltung schwer. Freiburg zog sich bei Berliner Ballbesitz weit zurück und machte die Räume eng. Hertha fand kein Mittel. Lediglich mit Schüssen aus der Distanz sorgten Ibisevic (16.) und Dodi Lukebakio (18.) anfangs für Gefahr. Freiburg kombinierte bei Ballbesitz sicherer und hatte optisch mehr vom Spiel, auch wenn die Mannschaft von Trainer Christian Streich nur sporadisch vor das gegnerische Tor kam.

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Allerdings erlaubten sich auch die Breisgauer Abspielfehler, einen davon nutzte Dilrosun (26.) zu einem seiner gefürchteten Sololäufe, doch vor dem Tor fehlte ihm die Übersicht. Klinsmann schien mit dem Spiel seiner Elf zufrieden zu sein. Der Coach zeigte sich in der ersten Halbzeit kaum an der Seitenlinie, um Instruktionen zu geben, sondern saß meistens auf der Bank. In der 37. Minute lag Klinsmann der Jubelschrei auf den Lippen. Davie Selke kam nach hoher Hereingabe am langen Pfosten frei zum Schuss, doch der Stürmer vergab.

Pfiffe für die Hertha

Mit Pfiffen ging es in die Pause. Nach dem Wechsel gingen die Berliner beherzter zur Sache. Darida zog im Mittelfeld endlich mal den Sprint an, spielte Doppelpass mit Selke und ließ Freiburgs Keeper Mark Flekken mit seinem Distanzschuss keine Chance. Der Mittelfeldspieler traf in seinem 100. Bundesligaspiel für Hertha gegen seinen früheren Verein. Vier Minuten später verpasste Nationalverteidiger Robin Koch knapp den Ausgleich. Doch nach einer kurzen Drangphase der Freiburger stand die Hertha-Verteidigung wieder sicher - und ließ nichts mehr zu.

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"Völlig unnötig", bilanzierte SC-Verteidiger Christian Günter nach der Partie am SWR-Sport-Mikrofon. "Wir waren die klar bessere Mannschaft. Im letzten Drittel hat uns etwas gefehlt aber es ist schwer gegen so einen tief stehenden Gegner", so Günter weiter. Die Niederlage schmerze extrem, fand der Freiburger Kapitän: "Das ist sau bitter."

Durch die Niederlage steht der SC Freiburg auf Platz sechs in der Tabelle, die Hertha klettert auf den 13. Platz.

REDAKTION
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