Alexander Schwolow und Mark Flekken. (Foto: Imago, imago)

Fußball | Bundesliga Freiburgs Torwart Schwolow: "Flekki hat das super gemacht"

Nach seiner Verletzungspause wird Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow zur Rückrunde wieder im Tor stehen. Im Interview mit SWR Sport sprechen Mark Flekken und Alexander Schwolow über die Entscheidung von SC-Trainer Christian Streich.

Torwart Alexander Schwolow strahlte, sprang in die Ecken und hütete mit voller Konzentration das Tor. "Ich freue mich wieder fit auf dem Platz zu stehen, das war eine lange Zeit, wo ich nicht bei den Jungs dabei sein konnte. Jetzt macht es einfach Spaß. Jede Trainingseinheit tut gut und man freut sich auf die Rückrunde, wenn man wieder im Tor stehen darf", verriet Schwolow SWR Sport im Trainingslager im spanischen Sotogrande.

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Schwolow verletzte sich im Oktober vergangenen Jahres an den Adduktoren und musste wochenlang pausieren. In dieser Zeit präsentierte sich Ersatztorhüter Mark Flekken bestens im Tor der Freiburger. Oft wurde die Torwartfrage gestellt - im Trainingslager im spanischen Sotogrande verkündete Christian Streich nun, dass Schwolow zur Rückrunde wieder Stammtorwart sein wird. "Es herrscht immer ein großer Konkurrenzkampf und Flekki hat es super gemacht. Das tut auch sehr gut, so eine gute Nummer Zwei hinter mir zu wissen", so Schwolow.

Mark Flekken hat mit Torwartentscheidung gerechnet

Nach der Entscheidung war die Enttäuschung bei Mark Flekken natürlich groß: "Ich muss auch gestehen, ich habe auch ein bisschen damit gerechnet, da die Philosophie hier im Verein klar ist. Natürlich erhofft man sich das eine oder andere. Aber ich habe es ein bisschen kommen sehen, von daher hat es den Schlag ein bisschen weniger hart ankommen lassen", so Mark Flekken gegenüber SWR Sport.

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Flekken bestritt insgesamt zehn Liga- und Pokalspiele für den SC Freiburg. "Ich bin froh, dass es nicht nur zwei Spiele waren und ich bin zufrieden mit dem was ich abgeliefert habe. Außer dem einen Fehler in Gladbach. Aber ich werde weiter an mir arbeiten und hoffen, dass ich wieder ein paar Einsatzzeiten bekomme."

Das Verhältnis zu "Schwolli" sei nach der Entscheidung von Christian Streich weiterhin gut. "Er kann da auch nichts dafür, er ist weiterhin die Nummer Eins. Das wusste ich, als ich hier her gewechselt bin."

Selbstvertrauen nimmt der 26-Jährige mit. "Ich habe jetzt Blut geleckt in der Bundesliga. Ich bin hungrig nach mehr. Jetzt werde ich erst mal nicht so viele Spiele bekommen, aber wenn, dann bin ich bereit."

REDAKTION
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