Christian Streich (Trainer SC Freiburg) (Foto: Imago, Revierfoto)

Fußball | Bundesliga Vor Augsburg: Der Druck wächst beim SC Freiburg

Noch kein Sieg für den SC Freiburg im Jahr 2019. Das soll sich am Samstag gegen den FC Augsburg (15:30 Uhr) ändern. Denn sonst könnte es noch mal ungemütlich werden.

Noch gibt man sich beim SC Freiburg entspannt, auch wenn der erste Sieg 2019 noch immer auf sich warten lässt. Doch entspannt ist man im Breisgau eigentlich nur, weil die anderen Mannschaften, die unten im Tabellenkeller stehen, ebenfalls kaum gepunktet haben. Und: Der Sport Club hat durch die drei Unentschieden in den vergangenen drei Spielen den Abstand auf die Plätze 16 bis 18 (VfB Stuttgart, Hannover 96, 1. FC Nürnberg) sogar etwas vergrößern können. Trotzdem wird es Zeit, den ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren.

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Eine Rechnung offen

Da geht es auch um eine Belohnung für die eigenen Leistungen, denn die waren 2019 oft gut. Am Samstag im Heimspiel gegen den FC Augsburg (15:30 Uhr) soll der erlösende erste Dreier nun endlich kommen. Mit Augsburg hat Freiburg noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel ging der Sportclub bei den Schwaben mit 1:4 unter. Es war die einzige Saisonniederlage der Freiburger gegen eine Mannschaft, die sich aktuell im unteren Tabellendrittel befindet.

Laut Statistik stehen die Vorzeichen für einen Freiburger Sieg gut. Zu Hause hat der SC eine fast makellose Bilanz gegen den FC Augsburg. Fünf der sechs Heimspiele wurden gewonnen. Die Schwaben feierten erst einen Sieg an der Dreisam und der liegt - fast auf den Tag genau - fünf Jahre zurück.

Cheftrainer-Debüt von Christian Streich

Noch länger zurück (Sieben Jahre und einen Monat) liegt das Bundesligadebüt von Freiburgs Cheftrainer Christian Streich. Der dienstälteste Trainer der Liga stand am 21. Januar 2012 erstmals bei einem Bundesligaspiel als Coach an der Seitenlinie. Der Gegner: FC Augsburg. Freiburg siegte damals durch ein spätes Tor des 18-jährigen Bundesligadebütanten Matthias Ginter.

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Auch in der vergangenen Saison hatte eine Partie gegen die Augsburger eine enorm wichtige Bedeutung: Am 34. Spieltag sicherten sich die Südbadener durch einen 2:0-Erfolg über die Fuggerstädter den Klassenverbleib. Um so viel geht es am Samstag nicht, doch für Freiburg gilt es, sich einem möglichen Abstiegsstrudel zu entziehen. So entspannt sie sich nach außen hin auch geben in Freiburg: Der Druck wächst.

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