Luca Waldschmidt (Foto: Imago, imago)

Fußball | Bundesliga Wer zahlt für den Ausfall von Luca Waldschmidt?

Knochenbrüche im Gesicht, das Knie und Sprunggelenk ist verletzt. Luca Waldschmidt fällt wochenlang aus. Gespielt hat er für Deutschland, aber den Schanden hat der SC Freiburg. Wer zahlt?

Luca Waldschmidt fällt länger aus, da sich der Stürmer des SC Freiburg bei einem Länderspiel zur EM-Qualifikation verletzt hat, muss die UEFA für den Ausfall bezahlen.

Entschädigungen für die Vereine

Es gibt klare Regelungen zwischen den Vereinen und den Verbänden. Im Fall von Luca Waldschmidt sichert die UEFA den entsendenden Verein, also den SC Freiburg, ab, da sich Waldschmidt die Verletzung während eines EM-Qualifikationsspiels zugezogen hat. Die Beträge für die Entschädigung können über 20.000 Euro pro Tag sein.

Profifußballer müssen sich privat versichern

Die Fußballprofis sind wie ganz normale Arbeitnehmer versichert, d.h. der SC Freiburg muss als Arbeitgeber sechs Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für Luca Waldschmidt übernehmen. Danach sind die Spieler selbstverantwortlich. Eine Unfallversicherung zahlt dann in der Regel ein sogenanntes "Verletztengeld", das bei 6400 Euro pro Monat gedeckelt ist. Da Profis sehr viel mehr verdienen, müssen sie sich, um annähernd das gleiche Gehalt zu bekommen privat vorsorgen. Die meisten Spieler haben eine teure Krankentagegeldversicherung und oft noch eine zusätzliche Sporttagegeldversicherung. Die Höhe der Beträge hängt von Alter und Gesundheitszustand der Spieler ab.

Im Ausland gibt es andere Regelungen, die zum Teil viel besser für die Spieler sind. In England zahlen die Vereine das Gehalt so lange, bis eine Verletzung wieder ausgeheilt ist, das gilt sogar über das Ende des Vertrages hinaus. 

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