Luca Waldschmidt (SC Freiburg) erzielte bei der U21-EM zwei Tore im Halbfinale (4:2) gegen Rumänien. (Foto: Imago, Imago)

Fußball | Nationalmannschaft Luca Waldschmidt steht unmittelbar vor seinem Nationalmannschaftsdebüt

Bundestrainer Joachim Löw hat angekündigt, dass Luca Waldschmidt vom SC Freiburg gegen Argentinien (Mittwoch, 20:45 Uhr) sein Debüt für die deutsche A-Nationalmannschaft feiern wird.

Die Einsatzgarantie des DFB-Coachs für den Freiburger Offensivspieler gilt sogar für die Startelf. Damit hat der Höhenflug Waldschmidts einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Der Freiburger zählte nach einer starken U21-Europameisterschaft im Sommer, bei der er mit sieben Treffern Torschützenkönig wurde, bereits zum 22-köpfigen Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande (2:4) und gegen Nordirland (2:0). Bereits damals freute sich der 23-Jährige sehr über die Nominierung, kam aber noch nicht zu Einsatz.

Waldschmidts Treffer bringen Punkte

Nun also die Anfangsformation. Ein Umstand, der Waldschmidts zuletzt stark ansteigender Forkurve beim SC geschuldet sein dürfte. Obwohl er für Freiburg in dieser Saison erst einmal über die vollen 90 Minuten ran durfte, hat er nach sieben Spieltagen bereits vier Treffer auf dem Konto - noch dazu entscheidende. Zuletzt traf er in Düsseldorf zum 2:1-Auswärtssieg seiner Mannschaft und gegen Borussia Dortmund zum 1:1-Ausgleich.

Waldschmidts außergewöhnliche Abschlussqualität, aber auch der Umstand, dass DFB-Coach Löw gleich reihenweise Absagen hinnehmen musste, eröffnen dem Offensivspieler nun die Chance, sein Können auf der größtmöglichen Bühne zu zeigen. Es würde zu Waldschmidts Höhenflug passen, sollte er auch hier auf Anhieb überzeugen.

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