Trainer Christian Streich vom SC Freiburg (Foto: Imago, Nordphoto)

Fußball | Bundesliga Christian Streich trotz Freiburger Pleite "nicht am Boden zerstört"

Trotz der 2:4-Pleite seines SC Freiburg bei Tabellenführer Borussia Mönchengladbach war Trainer Christian Streich mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden.

"Wir haben alles gegeben. Natürlich haben wir die ein oder andere Situation nicht gut genug verteidigt - aber das ist gegen die Qualität von Borussia Mönchengladbach auch gar nicht immer möglich", bilanzierte Streich nach der 2:4 (1:1)-Niederlage der Freiburger.

Dauer

"Gladbach war gut - wir waren auch gut"

Trotz des verlorenen Auswärtsspiels fiel sein Fazit nicht allzu negativ aus: "Gladbach hat richtig gut gespielt. Wir haben auch nicht so schlecht gespielt. Von daher bin ich nicht am Boden zerstört."

Marcus Thuram (3. Minute), Breel Embolo (46., 71.) und Patrick Herrmann (51.) erzielten die Tore für die Borussia, Jonathan Schmid (6.) und Lucas Höler (58.) trafen für den SC. Vier Auswärtsgegentore sind natürlich zuviel, befand Streich. Insbesondere die physische Präsenz der Gladbacher Offensivspieler habe seiner Mannschaft zu Schaffen gemacht. Er räumte aber auch ein: "Es ist extrem schwierig. Wenn man solche Stürmer vorne hat mit diesen Körpern, dann ist das sehr schwer zu verteidigen."

Spiel stand auf der Kippe

Trotzdem, so der Coach der Breisgauer, hätte das Spiel nach dem zwischenzeitlichen 2:3 durch Höler auch kippen können. "Da hatten wir zwei große Chancen. Ich hätte es interessant gefunden, wenn wir das 3:3 geschafft hätten. Dann wäre alles möglich gewesen. Wer weiß, wie das Spiel dann ausgeht", sagte Streich.

Klar ist: Die Niederlage ist für den SC Freiburg kein Beinbruch. Die Breisgauer stehen nach dem 13. Spieltag immer noch auf einem starken sechsten Tabellenplatz. 22 Punkte sind für Streich und sein Team eine mehr als zufriedenstellende Ausbeute. Vor allem angesichts des obersten Saisonziels der Freiburger: das ist und bleibt der Klassenerhalt.

REDAKTION
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