Die Freiburger Luca Waldschmidt und Jerome Gondorf feiern Waldschmidts Tor zum 1:0-Sieg im DFB-Pokals beim 1. FC Magdeburg (Foto: Imago, imago images / Christian Schroedter)

Fußball | DFB-Pokal Freiburg erleichtert nach Erstrunden-Sieg im DFB-Pokal

Der SC Freiburg machte es beim Auftakt des DFB-Pokals mal wieder spannend und musste gegen den 1. FC Magdeburg in die Verlängerung. Vor dem Liga-Auftakt gibt es daher noch einiges zu tun.

Nach dem zähen Kampf war Nils Petersen einfach nur froh, dass der SC Freiburg in der zweiten Runde des DFB-Pokals steht. "Der eine oder andere Bundesligist wäre heute hier gescheitert", sagte der Stürmer nach dem zähen 1:0-Sieg nach Verlängerung am Samstag beim Drittligisten 1. FC Magdeburg. "Man kann sicher über die Art und Weise streiten, doch am Ende zählt nur das Weiterkommen."

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Einmal mehr taten sich die Breisgauer im ersten Pflichtspiel der Saison schwer. Beim Pokal-Auftakt im vergangenen Jahr hatten sie sich beim damaligen Drittligisten Energie Cottbus sogar erst im Elfmeterschießen durchgesetzt. Dass es auch dieses Mal gerade so gut ging, hatte der Sport-Club vor allem Petersens Stürmer-Kollegen Luca Waldschmidt zu verdanken. Der Angreifer sorgte mit seinem Tor in der 92. Minute der Erstrundenpartie in Magdeburg für die Entscheidung.

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Topstart für Luca Waldschmidt

Nach einer Balleroberung in der gegnerischen Hälfte zog er kurz an, guckte Ersatz-Torhüter Morten Behrens aus und schoss von der Strafraum-Kante ins rechte Eck. Nach den sieben Toren bei der U21-EM in Italien mit dem Gewinn der Torjäger-Krone zeigte Waldschmidt einmal mehr seine Qualität im Abschluss.

"Es war schön, so reinzustarten, auch für mich persönlich", betonte der Stürmer, der seine Leistung aber realistisch einschätzte. "Es war mein einziger Abschluss im Spiel, die Magdeburger haben die Mitte, die Räume gut dicht gemacht und gut zugelaufen. Dann hatten wir mal eine Balleroberung gehabt, und ich konnte mal aufs Tor schießen."

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Knifflige Hausaufgaben vor dem Liga-Start gegen Mainz 05

Glücklich, aber platt sei er nach Spiel, erklärte der 23-Jährige. "Nächste Woche muss der Fitness-Trainer mal etwas ruhiger machen", scherzte Waldschmidt und sieht noch Verbesserungsbedarf: "Klar, es war keine souveräne Vorstellung. Noch haben wir eine Woche Zeit und sind gegen Mainz wieder startklar."

Gegen den FSV, der nach dem Pokal-Aus bei Drittligist 1. FC Kaiserslautern ebenfalls einiges aufzuarbeiten hat, starten die Freiburger am kommenden Samstag in die neue Bundesliga-Saison. Bis dahin werden sie wohl auch daran arbeiten, ihr Kombinationsspiel zu verbessern. "Wir waren im Ballbesitz nicht so gut in einigen Phasen", sagte Trainer Christian Streich. "Wir waren die glücklichere Mannschaft."

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