SC-Freiburg-Trainer Christian Streich und Schauspieler Matthias Brandt (Foto: SWR, SWR)

Fußball | Bundesliga Wie SC-Freiburg-Trainer Christian Streich zum Bücherwurm wurde

Dass SC-Freiburg-Trainer Christian Streich ein Freund gepflegter Literatur ist, dürfte über die Grenzen des Breisgaus hinaus bekannt sein. Im Gespräch mit Schauspieler Matthias Brandt erklärte er, warum.

SC-Freiburg-Trainer Christian Streich ist über das Vorlesen seiner Eltern und Großeltern beim zu Bett gehen zum Bücherfreund geworden. "Dann hat man selber gelesen, einfach, weil man ja beim älter werden immer noch ins Bett geht und dann nicht mehr vorliest", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg am Dienstagabend und sorgte für Lacher: "Es hört sich komisch an. Es war wie Zähneputzen, Abendessen oder so. Es war eine absolute Selbstverständlichkeit, und das hat man gebraucht."

Dauer

In Streichs Elternhaus sei viel Wert auf eine "ordentliche Zeitung" und Bücher gelegt worden, erklärte der 54-Jährige bei einer Veranstaltung der DFB-Kulturstiftung in Freiburg mit Schauspieler Matthias Brandt.

Streich war "Bücherfreund des Jahres"

Noch heute habe er bei jeder Auswärtsfahrt mindestens ein Buch dabei - manchmal sogar mehrere. Als der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den 54-Jährigen 2017 zum "Bücherfreund des Jahres" kürte, sagte Streich: "Wir sehen immer nur Hotel, Bus, vielleicht Flugzeug und Fußballplatz. Wir sehen nichts anderes. Und was macht man dann? Man kann einfach ein Buch nehmen und dann ist man in Istanbul. Oder in Emmendingen oder in Marseille oder irgendwo."

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