Weil er dem Frankfurter David Abraham ins Gesicht gefasst hat, wurde der Freiburger Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo für drei Spiele gesperrt (Foto: Imago, imago images/Jan Huebner)

Fußball | Bundesliga SC Freiburg zieht Einspruch zurück: Grifo bleibt drei Spiele gesperrt

Der SC Freiburg hat den Einspruch gegen die Sperre von Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo zurückgezogen. Damit ist Grifo womöglich einer noch härteren Strafe entgangen.

Vincenzo Grifo vom SC Freiburg bleibt für drei Spiele gesperrt. Der badische Bundesligist hat am Dienstag beim DFB-Sportgericht seinen Einspruch zurückgezogen. Dies erklärte der Anwalt des Clubs bei der Verhandlung in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt/Main. Weiter verhandelt wurde der Fall David Abraham.

Der Kapitän von Eintracht Frankfurt hatte in der Partie beim SC Freiburg am 10. November den gegnerischen Trainer Christian Streich umgestoßen. Er war daraufhin in der Einzelrichter-Entscheidung des Sportgerichts für sieben Wochen gesperrt und zu einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro verurteilt worden.

Frankfurts Einspruch abgewiesen

Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz hatte beiden Vereinen vorgeschlagen, die Einsprüche zurückzunehmen. Der 68-Jährige deutete an, dass die Urteile ansonsten härter ausfallen könnten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies am Dienstag den Einspruch der Hessen zurück.

Freiburg hatte sich gegen eine Zwangspause von drei Spielen für Grifo gewehrt. Der ausgewechselte Spieler hatte in der besagten Begegnung bei den Tumulten nach Abrahams Attacke dem Frankfurter ins Gesicht gefasst und dafür von Schiedsrichter Felix Brych (München) ebenfalls die Rote Karte gesehen.

REDAKTION
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