Nils Petersen (Foto: Imago, imago)

Bundesliga | SC Freiburg Der Rekord-Jäger Nils Petersen

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Nils Petersen ist unbestritten seit Jahren einer der wichtigsten Leistungsträger beim SC Freiburg. Jeder im Verein weiß das und auch bei den Fans steht der 30-Jährige hoch im Kurs.

Er ist einer, an den man sich auch nach dessen Karriereende erinnern wird. Und nun kann er sich sogar selbst ein Denkmal setzen. Beim SC Freiburg wurde Nils Petersen zum A-Nationalspieler, war von Bundestrainer Joachim Löw für den erweiterten WM-Kader nominiert. Schon letzte Saison übernahm er die Krone des torgefährlichsten Jokers der Bundesligageschichte.

Keinem gelangen mehr Tore, nachdem er eingewechselt wurde, als Nils Petersen. Inzwischen sind es 20 an der Zahl. Damit hat er Ex-Bayern Spieler Alexander Zickler bereits um zwei Tore übertroffen. Doch jetzt gegen Fortuna Düsseldorf kann sich Nils Petersen die nächste Krone schnappen. Die Torjägerkrone. Die Vereinskrone. Die des erfolgreichsten Torschützen, der je für den SC Freiburg in der Bundesliga getroffen hat.

Petersen könnte Papis Demba Cissé ablösen

Falls Nils Petersen in Düsseldorf treffen sollte, überholt er in der ewigen Bestenliste den Senegalesen Papis Demba Cissé. Petersen, der übrigens der einzige aktuelle Bundesligaspieler ist, der gegen alle derzeitigen Bundesligisten schon mal ein Tor erzielt hat, konnte mit seinem Treffer gegen RB Leipzig vergangenen Samstag mit Cissé gleichziehen.

Doch jetzt will er vorbei. Alleine auf dem Thron stehen. Die Chancen, dass er das im Laufe dieser Saison schafft, stehen bei nahezu 100 Prozent. Doch Nils Petersen will die Krone am liebsten schon im Spiel gegen Düsseldorf übernehmen. Nicht unbedingt wegen des Rekordes, sondern weil dadurch vielleicht drei Punkte für den SC Freiburg mit einhergehen. Wichtige Punkte im steten Freiburger Kampf gegen den Abstieg. Eine solche Einstellung passt perfekt zum sympathischen und bescheidenen Rekordjäger.

Kann Petersen auch Joachim Löw einholen?

Doch die Rekord-Jagd des Nils Petersen würde trotz eines Treffers gegen Fortuna Düsseldorf noch weiter gehen. Denn schließt man in der ewigen Bestenliste alle Wettbewerbe mit ein, dann ist Nils Petersen nach wie vor nur Zweiter. Mit großem Abstand sogar. Da steht es derzeit immer noch 83 zu 69 für die aktuelle Nummer eins, und die heißt Joachim Löw.

Vielleicht schwitzt der Bundestrainer ja schon ein bisschen, weil Nils Petersen in den nächsten Jahren an seinem Thron wackeln könnte. Vielleicht aber drückt der bekennende Freiburg Fan Löw seinem Nationalspieler aber auch die Daumen. Denn Petersen Tore helfen nicht nur auf dem Weg zur Führung in der ewigen Bestenliste, sondern natürlich auf im Abstiegskampf. Und der Bundestrainer schaut bei seinem Ex Club natürlich am liebsten Bundesligaspiele.

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