SC Freiburg Trainer Christian Streich vor dem Bundesliga-Duell gegen Hannover 96. (Foto: Imago, imago/Laci Perenyi)

Bundesliga | SC Freiburg Streich: "Wir haben keine Angst, aber Respekt"

Nach der 0:2-Niederlage in Düsseldorf steht der SC Freiburg unter Zugzwang. Gegen Tabellenschlusslicht Hannover 96 ist das Team von Christian Streich im Abstiegskampf auf Punkte angewiesen.

Im Heimspiel gegen Schlusslicht Hannover 96 will Fußball-Bundesligist SC Freiburg die 20-Punkte-Marke erreichen. Nach dem 0:2 zuletzt bei Fortuna Düsseldorf, das Trainer Christian Streich am Dienstag als "Niederschlag" bezeichnete, sei "nun die Spannung da". Vor dem letzten Heimspiel dieses Jahres am Mittwoch (20.30 Uhr) steht der Sport-Club mit 17 Punkten im Tabellenmittelfeld.

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Mögliche Rotation

Streich will die Freiburger Startelf nach der schwachen Leistung in Düsseldorf und wegen der Belastung in der Englischen Woche möglicherweise verändern. Roland Sallai wird wegen einer Adduktorenreizung weiter fehlen, sein Sturmkollege Tim Kleindienst soll noch in dieser Woche am Meniskus operiert werden. Am kommenden Samstag beschließt Freiburg das Bundesliga-Jahr mit dem Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg.

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Höfler auf Krücken

Derzeit rechnet Streich nicht mit einer Rückkehr seines verletzten Mittelfeldspielers Nicolas Höfler in dieser Saison. "Ich habe den Chico nicht mehr auf der Liste, weil ich ihn nicht unter Druck setzen will", sagte er am Dienstag über den am Knie verletzten Mittelfeldstrategen. "Wenn der Chico im April spielen könnte und in einer ordentlichen Verfassung wäre, dann würde ich Hosianna rufen." Höfler gehe derzeit an Krücken.

Wintertransfers nicht ausgeschlossen

Der 28-Jährige hatte sich Anfang November im Bundesliga-Spiel gegen den FSV Mainz 05 einen Innenbandriss zugezogen und musste anschließend operiert werden. In der Vereinsmitteilung hatte es damals geheißen, dass Höfler auf jeden Fall für den Rest der Hinrunde ausfallen werde. "Wenn er nochmal kommt in der Rückrunde und spielen kann, dann spielt er. Und wenn nicht, spielt er nicht mehr", sagte Streich. Der Coach schloss unter anderem wegen der langfristigen Verletzung Höflers Wintertransfers nicht aus. "Es ist gut möglich, dass sich etwas verändert im Winter", sagte der 53-Jährige. "Wenn es Möglichkeiten gibt, machen wir was, wenn wir es für sinnvoll erachten."

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