Streich (Foto: Imago, imago)

Bundesliga | SC Freiburg Streichs Personalmemory

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Der SC Freiburg muss am Dienstag (20.30 Uhr) im Bundesligaspiel gegen den FC Schalke 04 möglicherweise auf Kapitän Mike Frantz verzichten. Ein anderer Spieler ist jedoch fit.

Wer die Wahl hat, hat die Qual, sagt ein altes Sprichwort. Freiburgs Trainer Christian Streich hatte sie an diesem Dienstag gegen Schalke - fast. Die Mannschaft, die gegen Wolfsburg von Beginn an auf dem Platz stand hat es gut gemacht. Sehr gut sogar. Mit 3:1 wurde der VfL geschlagen. Der erste Sieg in dieser Saison, der erste Auswärtserfolg im Kalenderjahr 2018. Also - never change a winning Team? Auch das eine alte (Fußball)Weisheit. "Wir haben das Gefühl, dass da eine Dichte ist, dazu kommt die positive Entwicklung einiger Spieler und von außen kam halt auch Qualität dazu".

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Gerne hätte Christian Streich aber zumindest die Option gehabt auf die Wolfsburger Elf zurückzugreifen, doch nun klagt sein Kapitän Mike Frantz über Wadenprobleme. Ein extrem wichtiger Spieler für den SC. Weiterhin angeschlagen ist Jerome Gondorf (Magen-Darm-Infektion) und auch Mittelfeldmann Jannik Haberer wird nach seiner Gehirnerschütterung fehlen.

Für Christian Streich hart, denn er hätte sehr gerne das Luxusproblem gehabt, wen streicht er raus aus der siegreichen Startelf von Wolfsburg, wer kommt gegen Schalke rein. Nix da, dieses Luxusproblem hat er an diesem Dienstag nicht. Für den verletzten Frantz könnte Luka Waldschmidt beginnen. Er kam gegen Wolfsburg für den von Sehstörungen geplagten Roland Sallai rein und bereitete kurze Zeit später das 3:0 vor - erzielt von Mike Frantz.

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Der Mann vom HSV zeigt sich in guter Form, ebenso wie Marco Terazzino, der gegen Schalke also wieder von Beginn an auflaufen könnte. So wie Roland Sallai, der 21 jährige Ungar, der gegen den VfL sein Bundesligadebüt gegeben hat. Hinten rechts meldet sich wieder Pascal Stenzel an, der nur aufgrund seiner gelb-rot Sperre nicht in Wolfsburg dabei war. Doch Lukas Kübler, der Stenzel in Wolfsburg ersetzte hat ebenfalls sehr gut gespielt. Gab sogar den Pass zum 1:0. Also zumindest auf dieser Position haben Christian Streich und sein Trainerteam gegen Schalke 04 die Qual der Wahl.

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Das Schalke 04 angeschlagen und mit vier Niederlagen im Gepäck in den Breisgau reist, findet Streich nicht als Vorteil an. "Die werden hier her kommen und fighten, laufen und alles geben. Die können Personal wechseln, die haben Qualität ohne Ende", so Christian Streich im Vorfeld der Partie.

Doch er gibt auch zu, dass der Sieg in der Fremde gut getan hat. "Das gibt Kraft und Selbstvertrauen. Auch weil wir gegen Wolfsburg drei Tore erzielt haben. Es ist ja nicht so, dass wir nix sind und Schalke großer Favorit. Gegen Wolfsburg haben wir gut verschoben, gefightet und noch guten Fußball gespielt."

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