Keven Schlotterbeck vom SC Freiburg (hier gegen den VfB Stuttgart) (Foto: Imago, Jan Huebner)

Fußball | Bundesliga SC Freiburg setzt in Gladbach auf die Schlotterbeck-Brüder

Der SC Freiburg reist mit großen Personalsorgen zum Spiel bei Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20:30 Uhr). Ein Brüderpaar könnte deshalb in der Startelf stehen - oder zumindest einer der beiden.

Gegen Mönchengladbach fehlt neben Rechtsverteidiger Lukas Kübler auch Innenverteidiger Philipp Lienhart. Kübler brach sich beim 2:1 gegen Hertha BSC das Sprunggelenk, Lienhart zog sich eine Gehirnerschütterung zu.

Da auch die Defensivspieler Manuel Gulde, Robin Koch und Nicolas Höfler nach Verletzungspausen noch nicht fit sind, kündigte SC-Trainer Christian Streich an, mindestens einen der beiden jungen Schlotterbeck-Brüder erstmals in der Startelf aufzubieten.

Der 19-jährige Nico Schlotterbeck wurde gegen Berlin für Lienhart eingewechselt, sein 21 Jahre alter Bruder Keven feierte Anfang Februar beim VfB Stuttgart (2:2) sein Bundesliga-Debüt.

Streich: Es können auch beide Brüder spielen

Es könnten auch beide Brüder von Beginn an spielen, wenn der Sport-Club mit einer Dreierkette auflaufe, erklärte Streich: "Wir machen das mit Überzeugung und mit der Unterstützung der älteren und erfahreneren Spieler."

"Wollen nicht nur anständig und nett sein"

Trotz der Verletzungsausfälle fahre der Tabellenzwölfte nicht nach Mönchengladbach, "um anständig und nett zu sein. Wir wollen ein Tor schießen oder auch zwei und wir haben die Qualität dazu", sagte Streich.

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