Noah Weißhaupt vom SC Freiburg II.  (Foto: IMAGO, IMAGO / regios24)

Fußball | 3. Liga

SC Freiburg II mit Remis bei Aufstiegskandidat Braunschweig

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Drittliga-Aufsteiger Freiburg II bleibt auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Bei Eintracht Braunschweig schafften die Südbadener ein 1:1 (1:1).

Nach zuletzt vier Abendbegegnungen durfte die Freiburger U23 in Braunschweig endlich mal wieder bei Tageslicht ran. Mit drei Veränderungen wollte Trainer Thomas Stamm beim Tabellenvierten versuchen, die jüngste Serie von vier ungeschlagenen Spielen in Folge fortzusetzen. Sauter stand für Atubolu (Corona-infiziert) im Tor der Freiburger, Kammerknecht ersetzte Wagner und Vermeij sollte anstelle von Kehl für Torgefahr sorgen.

Gastgeber Braunschweig, seit drei Spielen sieglos, gab von Anfang an mächtig Gas. Schultz setzte einen Kopfball knapp neben das Tor der Gäste (2.), Müllers Fallrückzieher (3.) verfehlte auch nur hauchdünn das Ziel. Die junge Freiburger Mannschaft wirkte nervös, die Defensive in dem temporeichen Spiel anfällig. Nach 18 Minuten lösten sich die Gäste erstmals aus der Umklammerung. Nach einer Ecke hätte Braunschweigs Schultz den Ball beinahe per Kopf ins eigene Tor bugsiert.

Weißhaupt mit der Führung

In der 23. Minute dann der große Auftritt des 20-jährigen Noah Weißhaupt. Der Freiburger Offensivmann drang per Dribbling in den Braunschweiger Strafraum ein und wurde von Krauße zu Fall gebracht. Klarer Elfmeter. Das übernahm der Jung-Profi (schon vier Bundesliga-Einsätze) selbst. Sein Schuss war allerdings zu zentral, so dass Keeper Fejzic abwehren konnte; im Nachschuss erzielte Weißhaupt aber seinen 3. Saisontreffer zur Freiburger Führung.

Doch die hielt nicht lange. In der 29. Minute gab es eine leichte Konfusion in der Freiburger Defensive, die Braunschweigs Multhaup mit einem Schuss aus fünf Metern (3. Saisontor) ausnutzte.

Mit diesem für die Freiburger schmeichelhaften Remis ging es vor knapp 8.000 Zuschauern in die Halbzeitpause. Erst am Freitag hatte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die in Niedersachsen geltende Begrenzung von 500 Zuschauern bei Fußballspielen gekippt und auf 8.000 erhöht. Gäste-Fans waren vom Braunschweiger Gesundheitsamt allerdings nicht zugelassen.

Freiburg besseres Team in der 2. Halbzeit

Auch ohne Fan-Unterstützung startete Freiburg stark in den zweiten Durchgang. Die Gastgeber, sonst bekannt für ihre gradlinige Spielweise, tatensich schwer. In der 58. Minute konnte Schmidt den Schuss von Braunschweigs Torjäger Lauberbach (9 Saisontore) in letzter Sekunde blocken. Kurz darauf hatte der eingewechselte Kehl die Freiburger Führung auf dem Fuß. Es folgte eine lange Phase, in der Freiburg durch Kehl und Weißhaupt nicht nur die besseren Chancen hatte, sondern auch die bessere Mannschaft war. Tore fielen aber keine mehr.

Mit diesem 1:1 verbuchten die Freiburger aus den letzten fünf Begegnungen sieben Punkte. Nach 26 Spieltagen mit jetzt 33 Zählern steht Freiburg auf Tabellenplatz 11. Am kommenden Sonntag erwarten die Badener den SV Meppen (14 Uhr).

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