Nach dem verpassten direkten Aufstieg müssen die Stuttgarter Kickers zweimal nachsitzen. (Foto: IMAGO, Imago/ Sportfoto Rudel)

Fußball | Regionalliga

Eintracht Trier und Stuttgarter Kickers kämpfen um den Aufstieg in die Regionalliga

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Nur ganz knapp haben Eintracht Trier und die Stuttgarter Kickers den direkten Aufstieg in die Regionalliga verpasst. Nun müssen beide in die Aufstiegsrunde.

Lange Gesichter und Frust gab es am vergangenen Wochenende bei Eintracht Trier und den Stuttgarter Kickers. Beide verpassten nur sehr knapp die Meisterschaft in der jeweiligen Oberliga und damit auch den direkten Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Die Trierer landeten in der Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar punktgleich, aber mit der schlechteren Tordifferenz hinter Wormatia Worms auf Platz zwei. Am Dienstagabend wurde auch ein Einspruch gegen die Abschlusstabelle vom Verbandsgericht des Fußballverbandes Südwest abgelehnt.

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Das Schicksal der Kickers in Baden Württemberg entschied sich am letzten Spieltag erst in einer dramatischen Schlussphase im Parallelspiel von Konkurrent SGV Freiberg. Die Partie der Stuttgarter war bereits beendet, die Kickers waren nach dem 3:1 bei den Sportfreunden Dorfmerkingen gefühlt bereits bei der Meisterfeier, da traf der Freiberger Marcel Sökler in Nöttingen in der Nachspielzeit noch zum 2:1. Plötzlich waren die Kickers, ebenfalls punktgleich, nur noch Zweiter.

Dreier-Aufstiegsrunde

In Worms und Freiberg haben somit die Planungen für die neue Saison in der Regionalliga begonnen, aber so ganz ist der Zug in die Viertklassigkeit auch für die Eintracht und die Kickers noch nicht abgefahren. Auch der Tabellenzweite hat noch eine Chance auf die Regionalliga.

Kleiner Haken, der das Ganze etwas erschwert: Zum Verantwortungsbereich der "Regionalliga Südwest gbR" gehört, neben den beiden Oberligen Rheinland-Pfalz/ Saar und Baden Württemberg auch noch die Oberliga Hessen. Und so wird aus einem Aufstiegsendspiel eine Aufstiegsrunde - frei nach dem Motto "einer aus drei". Auch in Hessen kämpften zwei Mannschaften bis zum Schluss um die Meisterschaft, hier überholte die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz erst am letzten Spieltag Eintracht Stadtallendorf. Deswegen steigt Fulda auf, und Stadtallendorf muss in die Aufstiegsrunde.

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In der Aufstiegsrunde spielt jeder gegen jeden - allerdings nur einmal. Das heißt, jedes Team darf einmal zu Hause ran. Den Auftakt, das wurde ausgelost, machten die Stuttgarter Kickers am Mittwochabend, um 19.00 Uhr, im heimischen Stadion auf der Waldau gegen Eintracht Stadtallendorf. Eine Partie, die die Blauen klar für sich entschieden. Die Reihenfolge der weiteren Paarungen:


- am 11. Juni: Eintracht Stadtallendorf gegen Eintracht Trier
- am 14. Juni: Eintracht Trier - Stuttgarter Kickers

Die Kickers haben also vorgelegt. Eintracht Triers Coach Josef Cinar hat den Vorteil, beide Gegner schon einmal beobachten zu können. Und sollten jetzt noch Fragen sein, wer denn am Ende aufsteigt, auch hier hat der Verband natürlich alles dezidiert vorbereitet:

Der Erstplatzierte der Punkterunde wird nach folgenden Kriterien ermittelt und steigt in die Regionalliga Südwest auf.

  1. Punkteverhältnis
  2. bei Gleichheit zählt die Tordifferenz
  3. ist die auch gleich, zählt die Anzahl der erzielten Tore
  4. ansonsten der Direktvergleich
  5. ist der ebenfalls unentschieden, zählen Auswärts erzielte Treffer für den Direktvergleich doppelt
  6. Sollten durch alle oben genannten Kriterien keine Entscheidung über den Bestplatzierten gefallen sein, entscheidet das Los.

Die Ausnahme von den Regeln

Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn nach dem dritten Spiel noch immer keine Entscheidung nach den oben genannten Kriterien gefunden werden konnte (weil es nach 90 Minuten noch 0:0 steht und somit keine Mannschaft ein Auswärtstor erzielt hat) und sich die beiden betreffenden Vereine im dritten Spiel gegenüberstehen, wird das Spiel um 2×15 Minuten verlängert und wenn notwendig ein Elfmeterschießen nach FIFA-Richtlinien durchgeführt.

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