Der SV Waldhof Mannheim will seine Siegesserie fortsetzen. (Foto: Imago, imago images / masterpress)

Fußball | Regionalliga Waldhof Mannheim vor möglicher Sechs-Punkte-Woche

Auf dem Platz geht es für den SV Waldhof Mannheim heute Abend um drei Punkte im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga. Am Mittwoch können ohne Spiel drei weitere folgen.

Im Flutlichtspiel am Montagabend (20.15 Uhr) empfängt der SV Waldhof Mannheim im Carl-Benz-Stadion den TSV Steinbach-Haiger. Gegen den Tabellenfünften aus Hessen will die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares die Siegesserie auf sechs Spiele ausbauen. Damit würde der Waldhof die Tabellenführung auf zehn Punkte ausbauen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, der komplette Fokus liegt auf dem nächsten Spiel, wie der sportliche Leiter Jochen Kientz erklärt: "Wir haben ein wichtiges Spiel vor der Brust, das wollen wir natürlich gewinnen."

Dauer

Dortmund soll kein Vorbild sein

Steinbach-Haiger ist nicht ganz so gut ins Jahr gestartet, aus den vier Spielen holte das Team sieben Punkte, zuletzt nur ein 2:2 gegen den VfB Stuttgart II. Eine Gefahr des Spannungsabfalls durch den großen Vorsprung sieht Kientz nicht auf die Mannheimer zukommen: "Wir müssen natürlich erstmal unsere Spiele gewinnen. Dortmund lag auch zehn Punkte vorne, jetzt sieht das wieder anders aus. Im Fußball kann alles immer ganz schnell gehen. Wir lassen uns auf nichts ein und wollen immer 110% geben."

Gerichtsurteil am Mittwoch

Ganz ohne Schweiß auf dem Platz können am Mittwoch drei weiter Punkte auf das Waldhof-Konto fließen. Das Frankfurter Landgericht will ein dann womöglich endgültiges Urteil fällen, ob dem SVW nach den Fan-Ausschreitungen und Böllerwürfen beim Aufstiegsspiel gegen Uerdingen drei Punkte abgezogen werden können. Bisher ist der Abzug in der Tabelle miteinbezogen, die Mannheimer sind nach dem Entschluss des DFB-Bundesgerichts aber vor das Zivilgericht in Frankfurt gezogen. "Die Mannschaft beschäftigt sich überhaupt nicht damit. Klar wäre es toll für uns, aber wir wollen einfach nur auf dem Platz abliefern", so Kientz im Gespräch mit SWR-Sport.

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