Corona im Fußball (Foto: imago images, imago images/Shotshop)

Bundesliga | Corona

Rückrundenstart in der Bundesliga vs. Omikron: Wer gewinnt?

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Kein gemeinsames Frühstück mehr, verstärkte Testungen oder umziehen und duschen verteilt auf mehrere Kabinen: Die Fußball-Bundesligisten im Südwesten sind angesichts der Omikron-Variante gewarnt.

Muss das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) nochmal überarbeitet werden oder hält die Bundesliga auch der Omikron-Variante stand? Die Fußball-Bundesligisten im Südwesten treten der neuen Virus-Variante unterschiedlich entgegen.

VfB Stuttgart: Zusammen ist nur auf dem Platz

Gerade hat der VfB Stuttgart mit Wahid Faghir den fünften Corona-Fall nach der Winterpause vermeldet. Wie auch Silas Katompa Mvumpa und Naooirou Ahamada ist der dänische U-21-Spieler bis auf Weiteres in Quarantäne. Diego Klimowicz sitzt nach häuslicher Isolation noch bis Freitag in seinem Geburtsland Argentinien fest, Konstantinos Mavropanos ist in Griechenland aus der Quarantäne entlassen. Im besten Fall ist er für den Rückrundenstart in Fürth am Samstag (15:30 Uhr) eine Option.

Schon zum Start ins Training am 30.12. hatte der VfB die Vorkehrungen wieder verschärft. Zusammen ist nur auf dem Platz. Nicht in der Kabine, nicht im Besprechungsraum. Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen werden vermieden. So finden auch Mannschaftsbesprechungen aktuell im Freien auf dem Platz statt. Den frühlingshaften Temperaturen sei Dank, frieren muss da keiner.

Mainz 05: Keine Corona-Fälle, entspannte Vorsicht

Mainz ist einer von insgesamt nur fünf Bundesligisten ohne Corona-Fall nach der Winterpause. Seit in Team und Staff alle komplett geimpft sind, herrscht überall 2G. Großzügige Räumlichkeiten, stetes Lüften, überall Mund-Nasen-Schutz und der wieder eingeführte, tägliche Antigen-Schnelltest für alle beruhigt. Auch wenn in den vergangenen Monaten eigenen Angaben zufolge "nichts schleifen gelassen wurde", wurden die Spieler jetzt noch einmal sensibilisiert. Bislang mit Erfolg.

TSG Hoffenheim: Konstanz gegen Corona

Die TSG war früh stark betroffen. Im letzten Herbst hatte zeitweise kein anderer Bundesligist mehr Corona-Fälle. Zum Jahresbeginn 2022 sieht das anders aus: Einzig Sargis Adamyan fehlte beim Trainingsauftakt wegen eines Corona-Falls im privaten Umfeld, der Langzeitverletzte Ermin Bicakcic, der nicht mit der Mannschaft in Kontakt war, wurde jetzt der ersten positiv Getestete Hoffenheimer des Jahres. Die Verantwortlichen der TSG haben das DFL-Konzept nie vernachlässigt, halten sich eigenen Aussagen zufolge "an alles" und mussten so jetzt auch nicht die Zügel anziehen. Der Lohn: Hoffenheim kann sich aktuell Corona- und fast sorgenfrei auf den Rückrundenauftakt gegen den FC Augsburg vorbereiten.

SC Freiburg: Mehr Tests, mehr innere Ruhe

Auch der SC Freiburg ist eines der Teams, die mit voller Kapelle aus der Weihnachtspause zurück sind. Zumindest ohne Corona-Fälle. Zur eigenen Sicherheit und Beruhigung gab es zu den bisherigen Vorkehrungen auch in Freiburg kleine Verschärfungen: Ab sofort gibt es wieder zweimal pro Wochen einen PCR-Test. Außerdem werden die Spieler auch im Trainingsbetrieb wieder auf mehrere Kabinen verteilt. So hält sich der Bundesliga-Dritte aus Südbaden nicht nur in Tabelle gerade ziemlich gut.

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